(Bild: PdM) Auch wenn das Pfingstfest nun schon vorbei ist, so sind jetzt trotzdem in vielen Gärten, vor allem in zartem Rosa und reinem Weiß, aber auch in leuchtendem Karminrot, die großen flauschigen Blüten der Pfingstrose (Paeonia) zu sehen. Den Namen hat die Pflanze bekommen, wegen ihres ähnlichen Aussehens mit Rosen und ihrer Blütezeit rund um Pfingsten. Die Blüten sehen jedoch nicht nur flauschig aus, sondern fühlen sich auch samtig weich an und verströmen einen süßen Duft.
Zu den Pfingstrosen zählen mehrere Arten. Die bekanntesten Pfingstrosen gehören zu den Stauden, das heißt sie sind mehrjährig. In den Wintermonaten verschwinden die oberirdischen krautartigen Triebe der Paeonia, um im darauf folgenden Frühjahr erneut und kräftiger auszutreiben. Eine altbewährte Art ist die so genannte Echte Pfingstrose (Paeonia officinalis), die bereits seit der Antike in Europa heimisch ist. Diese Art fand schon früh als Garten- und Heilpflanze weite Verbreitung. Die gemeine Pfingstrose, wie sie auch genannt wird, wurde zunächst in klösterlichen Gärten kultiviert, von wo aus sie dann in ländliche Bauerngärten gelangte. Aus diesem Grund wird sie auch als Bauern-Pfingstrose bezeichnet. Pfingstrosen sind sehr langlebige Pflanzen. Die robusten und pflegeleichten Gartenschönheiten können nämlich mehrere Jahrzehnte alt werden. Der Pflanzort sollte aber vor dem Einsetzen gut gewählt werden, denn die Paeonia zieht es vor am selben Standort zu bleiben. Dieser sollte sonnig sein, mit leicht lehmiger und nährstoffreicher Erde. Wenn die Stauden zu großen werden, dann kann es sinnvoll sein den Wurzelballen zu teilen. Als passende Begleitpflanzen eigenen sich beispielsweise Frauenmantel (Alchemilla), Katzenminze (Nepeta) oder auch Pracht-Storchschnabel (Geranium magnificum), weil diese zur gleichen Zeit wie die Pfingstrose blühen. Damit die großen und zum Teil schweren Blüten bei Regen und Wind nicht abknicken ist es ratsam eine Staudenstütze zu verwenden.

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