Foto: pixelio.de / M. Großmann
Noch bis Mitte August kann man in den Gemüsegarten für die Ernte im Herbst verschiedene Sämereien geben. So sorgt man im Freiland noch für Nachschub an Salaten, Kräutern und Gemüse, welches noch in diesem Jahr erntereif wird. Empfehlenswert als Folgesaat für Mischkulturbeete bieten sich etwa Feldsalat, Schnittsalat sowie Spinat an. Im August keimen aber auch Schnitt- oder Stielmangold wesentlich sicherer und gleichmäßiger als im Frühjahr. Lässt man dann bei der Herbsternte die Herzblätter stehen, kann die Pflanze im Beet überwintern und im Frühjahr schon zeitig junge, zarte Blätter hervorbringen.
Chinakohl, Pak Choi, Petersilie, Winterkopfsalat, Radieschen und Rettiche können ebenfalls noch bis Mitte August direkt ins Freiland gesät werden. Weil Radieschen viel Sonne benötigen sollte man sie nur etwa einen Zentimeter tief säen. Um zu verhindern, dass einem die Gemüsefliege zu wurmige Radieschen beschert, deckt man die Beete am besten mit Vlies ab. Während man die schwarzen Winterrettiche noch in der ersten Hälfte des Monats säen sollte, kann man die Samen der Teltower Rübchen auch noch bis Ende August in den Boden geben.
Feldsalat und Spinat sät man jetzt breitwürfig in ein unkrautfreies Beet. Alternativ kann man sie auch in Reihen beispielsweise zwischen Frühlingszwiebeln aussäen. Um eine gute Entwicklung der Pflänzchen zu fokussieren, sollte man dieses Grünzeug sparsam säen. Jetzt im August gesäten Spinat kann man noch in diesem Gartenjahr erstmals ernten.
