Foto: pixelio.de / momosu
Noch dominieren im Ziergarten die Sommerblumen das Beet. Allerdings nicht mehr sehr lange. Denn der August neigt sich schon langsam dem Ende zu. Doch von September bis Oktober darf man sich im Staudenbeet über die fröhliche Leichtigkeit der Herbstanemonen (Anemone japonica) freuen. Denn dann sorgen diese mit ihren schneeweißen, rosafarbenen oder roten Blüten und ihren auffallend leuchtend goldgelben Staubgefäßen für Licht und Farbe im Garten.
Vom ersten Eindruck sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn auch wenn die Herbstanemonen wegen ihrer dünnen Blütenblätter zart und zerbrechlich wirken ist die Staude trotzdem recht robust. Ohne Schaden zu nehmen lässt sie sich nämlich sanft vom Wind hin und her wiegen.
Manche Sorten der elfenhaften Schönheit wachsen bis zu einem Meter in die Höhe. Gut geeignet ist für die herbstliche Staude ein halbschattiger bis sonniger Standort. Wichtig ist auch eine ausreichende Bewässerung. Herbstanemonen bevorzugen einen durchlässigen und humosen Boden. Um einen humosen Boden zu schaffen, kann man Falllaub locker ausbringen. Als attraktive Partner harmonieren zur Herbstanemone sehr gut der stattliche blaue Eisenhut (Aconitum) – der aber leider giftig ist – oder auch spät blühende Astern und Silberkerzen (Cimicifuga simplex). In größeren Gärten eignet sich auch Silberfeder (Miscanthus sinensis) als guter Begleiter der Herbstanemone.

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