
Foto: INiTS / Pneumocell
Was auf Messen und Events von Vorteil ist, das kann unter Umständen auch im privaten Bereich seine Trümpfe ausspielen. So verhält es sich etwa mit dem österreichischen INiTS-Start-up “pneumocell”, welches derzeit den deutschen Messemarkt erobert. Mit Hilfe luftiger Bausteine entstehen nämlich im Handumdrehen Stände und ganze Räume für Messen oder Veranstaltungen. Doch in welcher Hinsicht könnten die aufblasbaren Bauelemente auch für den Privatbereich genutzt werden?
Denkbar wäre gegebenenfalls die Verwendung als Überdachung für das Schwimmbad oder auch als Gewächshaus. Pneumocell baut auf den Konstruktionsprinzipien der Natur auf. So ist es möglich die pneumatischen Zellsysteme zu Bauobjekten in beliebiger Größe zusammenzufügen.
Pluspunkte kann diese clevere Lösung sammeln, weil sie sich mit Reißverschlüssen beliebig kombinieren beziehungsweise zusammensetzen lässt. Dann braucht sie nur noch aufgeblasen zu werden und schon ist das Ganze fertig. Vorteilhaft sind weiterhin die einfache Handhabung in Sachen Transport und Lagerung. Selbst eindrucksvolle Lichteffekte können durch eine Beleuchtung der einzelnen Zellen erzielt werden. Zudem sollen wegen des geringen Materialbedarfs Umweltressourcen geschont werden. Denn die Bauelemente bestehen zwar aus Kunststoff, dafür wird allerdings im Vergleich zu anderen Baumaterialien ein vergleichsweise deutlich geringes Ausmaß benötigt. Würde man beispielsweise eine gleich große Glas- und Stahlkonstruktion aufbauen, dann wäre dafür viel mehr Energie nötig. Gleichzeitig wären auch die Kosten deutlich höher.
Insgesamt also eine clevere Lösung.

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