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Den Spätsommer in vollen Zügen genießen – wer möchte das nicht? Und damit die Sommerblumen bis in den Herbst hinein kräftig weiterblühen kann man mit einem kleinen – allerdings etwas arbeitsintensiven – Trick nachhelfen. Eine reiche Blütenfülle lässt sich dadurch erzielen, in dem die welken Blüten sofort abgeschnitten werden. Dadurch lässt sich außerdem bei vielen Stauden und Sommerblumen ein wildes Aussamen vermeiden.
Bei Kübel- und Balkonkastenpflanzen, wie zum Beispiel Buschmargeriten, Fuchsien, Geranien, Petunien und Verbenen zupft man regelmäßig die verwelkten Blüten aus und erreicht dadurch einen Dauerflor.
Die Maßnahme beim Rittersporn ist besonders radikal. Um diesen erneut zum Blühen zu bringen, schneidet man ihn bis kurz über dem Boden ab. Steht die Pflanze an einem Standort der genügend feucht und nährstoffreich ist, kann man sich bestimmt über einen zweiten Blütenflor erfreuen.
Beim Lavendel kürzt man die Triebe von oben etwa um ein Drittel. So kann das duftende Kraut neu austreiben und die Pflanze wird schön buschig, indem sie sich verzweigt. Einmal pro Woche sollte sie dann bis zum Herbst Dünger bekommen.
So manche Stauden beziehungsweise einjährige Blumen eignen sich gut zum Trocknen. Das können zum Beispiel die Jungfer im Grünen, Strohblumen oder auch die Statice sein. Sie alle köpft man natürlich nicht.
Bei anderen sommerlichen Blühern dienen die Fruchtstände Vögeln zur Nahrung. Neben der bekannten Sonnenblume (und sei sie auch noch so klein) gehört dazu auch die Heckenrose mit ihren Hagebutten. Nicht so aber die Buschrosen und Teehybriden. Bei ihnen ist es ratsam die welken Blüten sowie die jungen Hagebutten regelmäßig abzuknipsen, damit die Rose reichlich weiterblühen kann.

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