
Grafik: GLOBUS SB-Warenhaus
Schrittweise verschwindet nun die gute alte Glühbirne aus den Verkaufsregalen deutscher Händler. Daher werden, wenn man bei der alten Edison-Fassung bleiben möchte, Energiesparlampen noch stärker als bisher in den Fokus rücken. Doch bei diesen Leuchtmitteln gibt es gegenüber den Glühlampen in erhebliches Problem, nämlich die Entsorgung. Energiesparlampen dürfen nicht in den normalen Hausmüll gegeben werden. Diesem Problem hat sich die SB-Warenhauskette Globus angenommen. Das Unternehmen geht mit leuchtendem Beispiel voran und richtet in allen 40 deutschen SB-Warenhäusern Rücknahmestellen für Energiesparlampen ein.
Damit übernimmt der Händler Verantwortung für die Umwelt und erleichtert seinen Kunden eine umweltfreundliche Entsorgungsmöglichkeit der Sparlampen.
Für die Rücknahme der Energiesparlampen gibt es keine gesetzliche Verpflichtung. Daraus ergibt sich eine unschöne Folge. Derzeit sollen nämlich in Deutschland im Privatbereich rund 75 Prozent der quecksilberhaltigen Energiesparlampen nicht ordnungsgemäß entsorgt werden. Eine drastische Zahl, die sich hoffentlich wohl bald ändern wird. Mittlerweile haben sich die Kompaktleuchtstofflampen, wie die Sparlampen eigentlich bezeichnet werden, ganz schön gemausert. Von den einstigen Problemen haben sie sich nämlich im Großen und Ganzen verabschiedet. So braucht man sich weder über schlechte Lichtausbeute, kalte Farben oder eine fehlende Dimmbarkeit zu ärgern. Damit die Verbraucher auch wirklich die schwindenden Glühlampen ersetzen können, bieten die Globus SB-Warenhäusern die Kompaktleuchtstofflampen in vielen Formen sowie für verschiedene Fassungen an.
Wie man Energiesparlampen nutzen und richtig entsorgen kann darüber möchte das auch Umweltbundesamt (UBA) mit dieser Broschüre die Bürgerinnen und Bürger informieren: www.umweltbundesamt.de/energie/archiv/flyer_verbraucher_gluehlampenausstieg.pdf

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