Foto: pixelio.de / I. Richter
Um in den herbstlichen Ziergarten fernöstliche Akzente zu setzen eignen sich neben dem frischen Grün des Bambus auch andere Gräser recht gut. Viele Gräser und auch die asiatische Trendpflanze Bambus gefallen vor allem im Herbst und Winter durch ihre grazile Schönheit. Sie sorgen für ein interessantes Lichtspiel in Grün, Silber, Rot und Gelb. Somit hält in deutsche Gärten ein Stückchen japanische Gartenkunst Einzug.
Die Einsatzzwecke von Gräser und Bambus sind vielfältig. Außerdem stellen die meisten von ihnen keine besonderen Pflegeansprüche. Ob nun als Bodendecker, zwischen Staudenrabatten, am Teichrand, als Sichtschutz oder auch als Blickfang im Kübel – Babus und Gräser gibt es ‚ nahezu für jeden Standort und für jeden Zweck.
Entweder im zeitigen Herbst oder im Frühjahr sind die empfohlenen Pflanzzeiten. Vor dem ersten Frost sollten die Gräser gut angewurzelt sein. Spezialsubstrat mit Silizium ist gut zum Pflanzen von Gräsern und Bambus geeignet. Wichtig ist nämlich, dass die Elastizität der Halme optimal erhalten bleibt.
Sinnvoll kann auch das Anbringen einer Rhizomsperre beim Einpflanzen sein. Dies ist deshalb empfehlenswert, weil die Wurzeln von Bambus oft üppig auswuchern. Ins Beet gepflanzte Gräser und Bambus sind in der Regel winterhart. Exemplare, welche im Kübel wachsen, sollte man allerdings zum Überwintern in einen kühlen Raum stellen. Zurück geschnitten werden Gräser und Bambus im Frühjahr.
ƒlteren Pflanzen, die allmählich verkahlen, kann man eine Verjüngungskur verpassen. Dazu gräbt man den Horstballen im Ganzen aus und sticht die trockenen Teilstücke ab. Anschließend pflanzt man den Ballen direkt wieder in gute Erde ein und wässert in gründlich.
Um die Gräser optimal mit Nährstoffen zu versorgen, verwendet man am besten einen stickstoffbetonter Langzeitdünger. Gedüngt wird zum ersten Mal im Frühjahr direkt beim Austrieb. Nach Bedarf wiederholt man die Düngung ein bis zwei Mal.

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