Gut Kirschen essen - Teil 1: Runter vom Baum

CMA(Foto: CMA) In den nächsten sechs bis acht Wochen wird wieder gepflückt was der Kirschbaum hergibt. Denn jetzt ab Mitte Juni haben die leckeren roten fruchtig-süßen oder säuerlich-frischen Steinfrüchte ihre Erntezeit. Und damit nach der Ernte auch “gut Kirschen essen” ist, sollten dazu die Früchte mitsamt den Stielen gepflückt werden. Um die fast reifen Früchte bei Regen vor dem Aufplatzen zu schützen, werden auf Kirschplantagen riesige Schirme über die Bäume gespannt. Dieser Aufwand wird mit prallen, nicht aufgeplatzten Früchten belohnt.

Wer Zwergkirschbäume im Garten stehen, für den ist die Ernte besonders einfach. Doch mit einer standsicheren Leiter macht das Zupfen hoch im Kirschbaum auch schwindelfreien Gartenfreunden jede Menge Spaß. Da Kirschen zu den nicht nachreifenden Obstsorten gehören, sollten nur die wirklich reifen geerntet werden. Sind die roten runden Früchte im Korb und manche Exemplare zwischendurch, bei einem Biobaum, im Mund gelandet, dann geht es ab ins Haus. Wer die leckeren Früchte nicht gleich verarbeiten kann oder will, der kann das Steinobst etwa zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Damit das Aroma nicht ausgewaschen wird sollten die Stiele erst nach dem Waschen entfernt werden. Doch wie entfernt man am besten den Kirschstein? Näheres dazu gibt’s im Teil 2 von “Gut Kirschen essen”.

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