Foto: pixelio.de / Andreas Morlok
Nun wird es allmählich leider wieder etwas ungemütlich draußen. Damit es zumindest im Haus schön kuschelig warm wird ist die Heizung wieder gefragt. Manchmal jedoch werden einzelne Heizkörper im Haus nicht richtig warm. Oder man hört ein Pfeifen von Thermostatventilen im Haus. In solchen Fällen kann es sein, dass die Heizungsanlage nicht ¢â‚¬Å¾hydraulisch abgeglichen ¢â‚¬Å“ ist. Dieser hydraulische Abgleich soll jedoch gemäß VOB/C DIN 18380 an jeder Heizungsanlage vorgenommen werden. Doch was versteht man unter einem hydraulischen Abgleich von Warmwasserheizungen? Gemeint ist damit die Einstellung der jeweils richtigen Heizungswassermengen für alle Heizkörper im Haus. Leider stellt sich nämlich die optimale Wassermenge nicht von selbst ein.
Rohrbögen, -anschlüsse, unterschiedliche Rohrlängen zwischen den Heizkörpern sowie Armaturen – sie alle üben einen Widerstand gegen das strömende Wasser aus. Häufig fließt durch die Heizkörper, welche in der Nähe der Umwälzpumpe liegen, zu viel und durch weiter entfernt angebrachten Heizkörper zu wenig Heizwasser. Um zu gewährleisten, dass alle Heizkörper (gleichmäßig) warm werden dreht man dann die Temperatur am Kessel hoch und lässt die Umwälzpumpe auf höchster Stufe laufen. Daraus ergeben sich über die Heizungsrohre und Kessel erhöhte Wärmeverluste. Weitere Nachteile sind ein schlechterer Nutzungsgrad des Kessels aufgrund der unnötig hohen Vor- und Rücklauftemperaturen, eine höhere Stromrechnung wegen der hohen Pumpenleistung. Außerdem kann es durch den erhöhten Pumpendruck kann es zu den die bereits erwähnten Pfeifgeräuschen kommen.
Einstellbare Thermostatventile mit angepasstem Durchflusskennwert oder Rücklaufverschraubungen der einzelnen Heizkörper müssen für einen hydraulischen Abgleich vorhanden sein. Diese Elemente sind natürlich auch nachrüstbar. In größeren Gebäuden können für diesen Zweck auch Strangregulierventile eingesetzt werden.
Die Erfolge eines hydraulischen Abgleich von Warmwasserheizungen können sich sehen lassen:
- Heizenergie wird eingespart
- Umwälzpumpe verbraucht weniger Strom
- Strömungsgeräuschen an Thermostatventilen werden vermieden,
- Die Rücklauftemperatur ist niedriger. So verbessert sich der Nutzungsgrad des Brennwertkessels.
Weiterführende Informationen diesbezüglich gibt es bei der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbuettel unter www.delta-q.de.

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[...] gluckernde oder nicht entsprechend heiß werdende Heizkörper soll ein hydraulischer Abgleich helfen. Eine solche Maßnahme macht sich bereits nach wenigen Jahren bezahlt. Doch wie findet man [...]