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Übersicht der Luftqualität

Foto: pixelio.de / Thomas Max Müller

Foto: pixelio.de / Thomas Max Müller

Soll man sich lieber eine Immobilie auf dem Land oder eher in der Stadt kaufen? Möchte man sich der Beantwortung bei dieser Frage an der Luftqualität orientieren, dann kann man dafür den neuen vom Umweltbundesamt ins Leben gerufenen Kartendienst zu Rate ziehen. Über diesen neuen Online-Service können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Luftqualität informieren. Diese Datenbank beantwortet Fragen bezüglich der Luftbelastung in Deutschland was den Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO2) und Ozon betrifft.

Über das Geografische Informationssystem (GIS) kann man sich einen Überblick über die gesamte Bundesrepublik sowie auch über einzelne Regionen und deren Luftbelastung verschaffen. Die zur Verfügung stehenden Daten reichen zurück bis in das Jahr 2001. Zu dem Karteninformationsdienst zur Luftqualität in Deutschland gelangt man über diese URL: http://gis.uba.de/Website/luft/index.htm.

Was die Feinstaub- und die Stickstoffdioxid-Belastung der Luft angeht, sind diese in Ballungsräumen am höchsten. Insbesondere in der näheren Umgebung der Emissionsquellen, wie etwa an sehr verkehrsreichen Stellen. Die Belastungen dieser Art nehmen zum Land hin ab. Anders ist dies jedoch beim Ozon. Oftmals werden die höchsten Ozonwerte außerhalb der Ballungsgebiete gemessen, also in einiger Entfernung zu den beiden Ozonvorläuferstoffen Stickstoffoxid (NOx) und flüchtigen Kohlenwasserstoffen (VOC).

Durch verschiedene Möglichkeiten können Eigenheimbesitzer ihren Beitrag für eine gute Luftqualität leisten. Etwa indem bei der (Neu-)Eindeckung des Dachs mit luftreinigende Dachsteine verwendet oder indem man ein Flach- oder Pultdach begrünt.

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