
Foto: Blumenbüro Holland
Draußen ist es jetzt im Herbst oftmals trüb, grau und vielleicht sogar regnerisch. Doch im Haus kann man mit Blumen für gute Stimmung sorgen. Anstelle von Astern, Sonnenblumen und Co. können sich auch mal ganz ungewöhnliche Blüher um die Verbreitung der guten Laune kümmern. So zum Beispiel die Kängurupfote (Anigozanthos humilis). Von ihrer Form her ähneln die Hybriden einer Kängurupfote. Charakteristisch sind bei der Kängurupfhote das kriechende Rhizom, das irisähnliche Laub und die wolligweich behaarte Blüten. Die Anigozanthos eignet sich aber genauso gut zum Aufpeppen von gemischten Herbststräußen.
Samtiger Pep in den Herbststrauß
Die Blüten begeistern durch ihre ungewöhnliche Form ebenso wie durch ihr langes Vasenleben. Auf den behaarten Stängeln sitzen die ebenfalls behaarten Blüten. Diese bilden lange Röhren mit sechs kurzen sich kaum öffnenden Zipfeln. Vor allem in den Farben Ocker, Rost und Dunkelrot ist die Kängurupfote prädestiniert für gemischte Herbststräuße.
Durstige Zimmerpflanze
Wer von der samtigen Ausstrahlung dieser ungewöhnlichen Pflanze nicht genug bekommen kann, sollte sich überlegen, ob er sie vielleicht sogar als Zimmerpflanze adoptieren möchte. Schließlich macht sich, die aus Australien stammende Kängurupfote, nicht bloß im Herbststrauß dekorativ. Dem recht durstigen Geschöpf reicht – in ein Töpfchen gepflanzt – selbst ein schmaler Sims aus. Im Sommer sollte man sie reichlich gießen.
