
Foto: BGL/PdM
Auch ohne Schaukel, Rutsche und Co. oder sogar wenn Eltern bewusst auf diese Spielgeräte im Garten verzichten kann das eigene ¢â‚¬Å¾Grüne Reich ¢â‚¬Å“ zur wahren Spiel- und Schatzkiste werden. Denn dort können die Kleinen ihre kindlichen Bedürfnisse ausleben. Das können Aktivitäten sein wie Klettern, Erforschen, Verstecken spielen, Nester finden, Früchte ernten und vielleicht auch in der Erde oder im Herbstlaub wühlen. Bei der Gestaltung eines Familiengartens sollten Eltern sich nicht für einen reinen Ziergarten mit einer riesigen kurz geschorenen Rasenfläche entscheiden. Vielmehr gilt es den Garten in verschiedene Räume aufzuteilen.
Wichtig sind kindgerechte Rückzugsnischen, die zum Spielen und Lernen einladen, zu schaffen. Am besten überlässt man dem Nachwuchs einen Teil des Gartens. Dort können die jungen Naturentdecker umgeben von lockeren Hecken und Büschen ganz unter sich sein und ungestört spielen. Ein Baum mit tragfähigen ƒsten lädt ein zum Klettern und Hangeln. Und selbst in kleinen Gärten kann man beispielsweise bei der Auswahl der Pflanzen die Interessen und Neigungen der Kinder beachten. Sinnvoll kann etwa die Pflanzung von Sträuchern oder Stauden sein, welche Schmetterlinge anlocken.
Im Garten kann der Nachwuchs den natürlichen Kreislauf der Jahreszeiten hautnah miterleben. Sei es jetzt im Herbst bei der Ernte von leuchtenden Kürbissen (Cucurbitaceae) und duftenden Quitten (Cydonia oblonga), im Winter bei der Vogelfütterung, im Frühjahr beim Säen oder im Sommer einfach mal nur beim Beobachten von Insekten oder ähnlichem. Meist sind die Kinder – egal ob es ums Pflanzen, Säen, Ernten oder Beobachten geht – mit Feuereifer bei der Sache.

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