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Wenn Tomaten von Pilzen befallen sind könne man dies am Geruch erkennen, erklärt der aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. Vor allem Unterglaskulturen ist das richtige Pflanzenschutzmanagement, welches Schadinsekten und Pilzbefall vorbeugen soll, nicht ganz einfach. Dazu müssen die Pflanzen momentan noch einer zeit- und arbeitsaufwändigen Inspektion unterzogen werden. Allerdings könnte der Pflanzenschutz im Unterglasanbau durch die Entdeckung eines niederländischen Doktoranden der Universität Wageningen erheblich verbessert werden.
Tomatenpflanzen unter Glas geben bestimmte Aromen ab, wenn sie mit Botrytis-Pilzen infiziert sind. Diesen Effekt konnte der der Wissenschaftler aufzeigen. Abgegeben wird Methyl-Salicylat, ein Pflanzenhormon . Unter Gewächshausbedingungen ist dieses Pflanzenhormon bereits in geringen Mengen nachweisbar.
Dank dieser Entdeckung sollen zukünftig Infektionsherde des Pilzes mit einem Detektor frühzeitig erkannt werden können. So ist dafür keine aufwändige Kontrolle der Einzelpflanzen mehr erforderlich.
Bei verschiedensten Kulturen unter Glas auf kann es zu einem Botrytis-Befall kommen. Wenn dieser nicht bekämpft wird kann er große Schäden verursachen.
Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, dass Pflanzen Aromen bilden, wenn sie von Schaderregern angegriffen werden. Diesen Effekt haben bereits andere Wissenschaftler der Universität Wageningen an Pflanzen nachgewiesen, welche von Insekten befallen waren. Durch die abgegebenen Substanzen sollen in solchen Fällen die Feinde der Schadinsekten angelockt werden.

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