
Bild: Z-Wave Alliance
Haussteuerungslösungen ermöglichen mehr Wohnkomfort sowie meist auch eine höhere Energieeffizienz. Denn sie können oftmals die in der Hausautomatik integrierten Geräte dermaßen gut steuern, dass man gleichzeitig von einem geringeren Energieverbrauch profitieren kann. In dieser mehrteiligen Serie sollen also mehrere so genannte “Home-Control-Lösungen” kurz vorgestellt werden. Hier möchten wir den Funkstandard Z-Wave etwas näher betrachten.
Diese Technologie ist die Basis für inzwischen mehr als 350 Home Control-Geräte von internationalen Herstellern. Eingesetzt wird diese drahtlos funktionierende Gebäudeautomatisierungslösung unter anderem in den Bereichen Beleuchtung, Heizung, Ventilation und Klimaanlagen, Zutritts-Kontrolle, Sicherheit, Rollladenantriebe und Verschattung sowie zur Steuerung von Hausgeräten.
Vielfältige Komfortmöglichkeiten
Beispielsweise kann man vom Urlaubsort aus die Heizung regulieren oder auf beim Einkaufen mit dem Smartphone den Backofen schon mal für die Tiefkühlpizza vorheizen. Aber auch wenn man Zuhause ist kann man von den zahlreichen Komfortfunktionen der Z-Wave Technologie profitieren. Etwa indem sich beim Betreten des Wohnraums die Vorhänge zuziehen und damit für ein sanft gedämpftes Licht gesorgt wird und gleichzeitig noch die HiFi-Anlage den Lieblingsradiosender einschaltet. Ein anderes Beispiel ist die Möglichkeit der Übertragung der Verbrauchsdaten eines Haushaltszählers an einen Computer, ein In-House-Display oder Home-Control-Center. So dass man sich einen guten Überblick über die entsprechenden Geräte verschaffen kann.
Funktionsweise

Foto: Z-Wave Alliance
Die Einzelgeräte sind innerhalb eines Mesh-Netzwerkes miteinander verbunden. Ausgestattet sind Z-Wave-fähige Hausgeräte jeweils mit einem rund 12 x 5 x 13 Millimeter Z-Wave-Modul dessen Herzstück der nur 8 Millimeter große Z-Wave Chip ist. Innerhalb von Gebäuden liegt die typische Reichweite dieser Technologie bei rund 30 Metern und im Freifeld bei etwa 200 Metern.
Steuerungsmöglichkeiten
Neben den bereits erwähnten Smartphones lassen sich Z-Wave fähige Geräte oftmals noch über viele andere Elemente steuern. Das können Wandschalter oder auch andere fest eingebaute Steuerungselemente, Funkfernbedienungen oder PC und oder Internet-basierte Heimsteuerungsanwendungen sein.
Preisgekrönte Lösung
Bei der kabellosen Heimautomatisierungslösung Z-Wave handelt es sich um einen ausgezeichneten Standard. Dies zeigen die bereits gewonnenen Preise. Geehrt wurde die Technologie nämlich mit dem “Wall Street Journal-Technologie-Innovations-Award” in der Kategorie Wireless und mit dem “Best of CES-Award” von CNET in der Kategorie Enabling-Technologies.








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