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Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ruft Gartenbesitzer dazu auf, anstelle von Laubsaugern lieber zum Laubbesen oder -rechen zu greifen. Der Grund für diesen Apell ist einfach. Die motorisierten Laubsauger können enorme ökologische Schäden anrichten. Und mal ganz ehrlich, wer mag es schon wenn solche Geräte mit der Lautstärke eines Presslufthammers durch den Garten rattern? Beim Laubsaugen werden nicht nur die Blätter aufgesaugt, sondern millionenfach auch Kleinstlebewesen.
Die Geräte erzeugen für den Sog Luftgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern und Saugleistungen von rund zehn Kubikmeter pro Minute. Gegen diesen mächtigen Turbo-Blas- und Saugstrom haben Asseln, Käfer, Spinnen, Tausendfüßler und sogar Amphibien keine Chance. Ist der Laubsauger auch noch mit einer Häckselfunktion ausgestattet, dann werden die Tiere und Insekten zusammen mit den Blättern eingesaugt und meistens noch im gleichen Arbeitsgang zerstückelt. Ungesunde Abgase wie Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxid verpesten die Luft wenn Laubsauger mit Verbrennungsmotor zum Einsatz kommen. Also sollte man der Umwelt und der Gesundheit zuliebe besser auf die laute Laubentsorgung verzichten. Falls das Herbstlaub nicht auf dem Rasen liegt, kann man es auch einfach auf den Gartenbeeten als wertvollen Kompost belassen. Oder man recht es zu einem Haufen zusammen, damit dort Kleinlebewesen einen Unterschlupf für den Winter finden können.

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[...] In einem naturnah gepflegten Garten kommen allerdings weder die so genannte chemische Keule noch Laubsauger mit Häckselfunktion zum Einsatz. Letztere zerstören nämlich wichtige Mikroorganismen und [...]