Kleinwindrad: Öko-Strom aus dem Garten

Foto: pixelio.de / Templermeister

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Um einen Teil des privaten Stromverbrauchs zu decken, kann ein im Garten aufgestelltes Kleinwindrad eine Alternative zur Solaranlage sein. Und an sich ist die Nutzung von Windkraft nichts neues, denn auch schon vor Jahrhunderten hat man diese für Antriebe genutzt. Davon zeugen nicht nur in den Niederlanden die wunderschönen Windmühlen. Mittlerweile hat sich in der Technik natürlich einiges getan und in den Windparks Deutschlands ragen riesige Masten in den Himmel an deren Ende sich die Flügel drehen. Ebenso wie ihre großen Brüder erzeugen auch Kleinwindanlagen Öko-Strom, wenn gleich auch wesentlich weniger. Doch worauf sollte man in beim Kleinwindrad in Sachen Technik achten?

Propeller, Generator und Aufhängung, das sind die Bestandteile des Windrades. Manche Minitrotoren sind kaum größer als eine Satellitenschüssel, andere hingegen besitzen einen Durchmesser von ein paar Metern. Auch wenn zweiblättrige Rotoren etwas günstiger sind, sollte man sich trotzdem eher für Propeller mit drei Flügeln entscheiden, ganz einfach deshalb weil diese ruhiger laufen. Wer Wert auf ein wartungsarmes Kleinwindrad legt, dem seien getriebelose Lösungen empfohlen.

Leistung abhängig vom Standort

Einen höheren Ertrag ermöglichen querlaufende Rotoren. Diese laufen außerdem meist schon bei einer Windgeschwindigkeit von ein bis zwei Meter pro Sekunde (m/s) an. Die Nennleistung typischer Kleinwindräder fängt etwa bei 150 Watt an. Ganz entscheidend hängt die tatsächliche Stromproduktion eines Windrades vom Standort ab.

Turmhöhe – Eventuell Baugenehmigung erforderlich

Bei der Höhe des Turms gilt als Faustregel, dass dieser mindestens zehn Meter über das höchste Hindernis, welches sich im Umkreis von hundert Metern befindet, hinausragen sollte. Für eine kleine 250 Watt-Turbine recht ein circa 12 Meter hoher Mast aus. Die Aufstellung eines Kleinwindrades kann durchaus einer baurechtlichen Beschränkung unterliegen. Es kann je nach Bundesland sein, dass man für ein Windrad mit einer geringeren Bauhöhe von zehn Metern keine Baugenehmigung braucht. In manchen Bundesländern ist jedoch selbst die Aufstellung eines Mini-Windrades genehmigungspflichtig. Da die Regelungen uneinheitlich sind, sollte man sich in jedem Fall bei der zuständigen Gemeindeverwaltung erkundigen.

Für Unterwegs

Doch nicht nur zuhause, sondern auch beim Camping kann man von der Windkraft profitieren. Dafür gibt es spezielle Vertikalrotoren zum Zusammenfalten.

Hinweise zu Herstellern

Eine Liste von Homepages einiger Hersteller kleiner Windkraftanlagen stellt der Bund der Energieverbraucher bereit unter www.energieverbraucher.de/de/Erneuerbare/Erneuerbare/Windenergie/Kleine-Windraeder__827/ContentDetail__2614/

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