Foto: pixelio.de / Peter Kamp
Freizeitselbstwerber das sind Privatpersonen, die ihr Kaminholz im Forst selbst schlagen möchten. Doch der Umgang mit der Motorsäge will gelernt sein! In öffentlichen Forstgebieten dürfen in der Regel Privatleute nur dann Bäume fällen, wenn sie vorher eine geeignete Motorsägen-Schulung absolviert haben. Deshalb bieten Forstämter, Arbeitsschutz-Spezialisten sowie unter anderem Bau- und Heimwerkermärkte entsprechende Motorsägen-Schulungen für Privatkunden an.
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In solchen Motorsägen-Kursen werden die Teilnehmer in den fachgerechten und sicheren Umgang mit Motorsägen eingewiesen. Es ist sinnvoll, wenn diese Unterweisung gemäß dem Leitfaden für Freizeitselbstwerber erfolgt. Einen solches Dokument hat etwa der Landesbetrieb Wald und Holz NRW herausgegeben.
Im Fokus der Schulung sollte generell der Sicherheits- und Gesundheitsschutz stehen. In dem theoretischen Teil erhalten die Teilnehmer in der Regel Informationen zum Aufbau und der Funktion der Motorsägen. Weiterhin geht es darin meist auch noch um die Gefährdungen durch Druck- und Zugspannungen im Holz sowie um geeignete Schutzmaßnahmen. Im Praxisteil sollen die Kursteilnehmer das sichere Arbeiten mit der Motorsäge üben. Abschließend wird den Schulungsteilnehmer ein offizielles Testat verliehen.
Voraussetzungen für die Teilnahme an einem solchen so genannten Brennholzführerschein für Hobby-Waldarbeiter ist oftmals eine vollständige, persönliche Schutzausrüstung. Dazu gehören neben der Helmkombination mit Gesichts- und Gehörschutz auch an die Witterung angepasste Jacke und Handschutz sowie Schnittschutzstiefel und Schnittschutzhose.
Mehr Informationen zu Motorsägen-Kursen für Brennholzselbstwerber hält die Website www.motorsaegenkurs.de bereit, welche von verschiedenen unabhängigen Organisationen initiiert wurde.

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