
Foto: BBH
Alpenveilchen (Cyclamen perisicum) sind jetzt im Herbst wieder verstärkt auf dem Markt. Sie überzeugen auf Anhieb durch ihre hübschen, herzförmigen Blätter. Kunstvoll und ungewöhnlich geformt schmeicheln aber auch die zarten Blüten dem Auge. Besonders niedlich sind Sorten mit zweifarbigen Blättern. Übrigens, mit den Alpen haben diese Zierpflanzen eher wenig zu tun. Zwar wachsen dort einige Wildformen, doch die bei uns bekannte Zimmerpflanze stammt eigentlich aus Kleinasien. Von dort kam sie im 17. Jahrhundert nach Europa. Als Zimmerpflanze ist das Alpenveilchen hier wohl am bekanntesten. Doch daneben gibt es auch noch winterharte Sorten für das Freiland. Und überdies überzeugen die zierlichen Blumen auch als Schnittblumen durch ihre lange Haltbarkeit.
In der Vase halten sie vierzehn Tage und länger. Um lange Freude an den zurückgeschlagenen Blüten zu haben, sollte man die Stängel ehe man sie in die Vase gibt frisch anschneiden und ein Stück weit längs einschneiden.
Bei den Alpenveilchen reicht das Farbenspektrum der glattrandigen oder gefransten Blüten angefangen vom puren Weiß über Zartrosa bis hin zum peppigem Pink oder Lila oder warmem Rot.
Wer allerdings noch länger als in der Vase Freude an den Cyclamen haben will, der kann oftmals zwischen dem Mini-, Midi- oder Maxiformat auswählen. Manche Sorten duften sogar. Topfpflanzen wässert man am besten mit zimmerwarmem Wasser. Diese gibt man in eine Schüssel und stellt den Topf für rund 20 Minuten hinein. Mit einer drehenden Bewegung direkt an der Knolle entfernt man verwelkte Blüten und Blätter.
