Foto: Christine Schonschek
Am Adventskranz brennen nun wieder täglich die Kerzen. Sie sollten zum einen immer beaufsichtigt werden und es gilt sie stets sorgfältig zu löschen, weil das trockene Reisig schnell in Flammen aufgehen kann. Brandgefährlich können aber nicht nur Kerzen, sondern auch andere Gegenstände sein. Grundsätzlich sollte man bei einem Brand stets die Umsicht behalten und Ruhe bewahren. Im Ernstfall ist das Wissen um den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher von großem Vorteil.
Mit Hilfe eines Feuerlöschers kann man einen Brand im Entstehungsstadium wirksam bekämpfen. Dabei sollte man einige Regeln beherzigen. Der Brand wird generell mit dem Wind, also in Windrichtung, angegriffen. Dabei spritzt man stoßweise von unten in die Glut und nicht in die Flammen.
Um dem Löschpulver zu ermöglichen den kompletten Brand einzuhüllen, sollte man genügend Abstand halten. Flächenbrände löscht man von vorne und unten ab, keinesfalls von hinten oder oben. Gelöscht werden muss immer das Brandgut nicht die Flammen.
Von Tropf- und Fließbränden spricht man beispielsweise, wenn Fett oder schmelzende Kunststoffe herunter tropfen und brennen. Diese Lachen bekämpft man von der Austrittsstelle ausgehend nach unten. Wenn möglich und vorhanden setzt man dazu gleich mehrere Feuerlöscher gleichzeitig ein. Letzteres gilt vor allem auch für die Bekämpfung von größeren Bränden bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Außerdem sollte man auch auf eine Wiederentzündung achten, deshalb sollte die Brandstelle nicht verlassen werden. Gleichzeitig sollte man aber auch an die gesundheitliche Gefährdung durch Rauch- und Brandgase denken und den Eigenschutz beachten. Nach einem Einsatz müssen die benutzen Feuerlöscher wieder gefüllt werden, ehe sie wieder an den ursprünglichen Platz gebracht werden.
