Kräuterwind: Einblicke in ein grünes Projekt

Bild: Kräuterwind – Genussreich Westerwald

Bild: Kräuterwind – Genussreich Westerwald

Jetzt wenn es im Garten nicht so viel zu tun gibt kann man sich mal wieder die Zeit nehmen, um Neues rund um die “grüne Welt” zu entdecken. Manch einer plant, zumindest in Gedanken eine Gartenreise. Dazu muss man aber nicht unbedingt nach England fahren. Denn auch in Deutschland laden zahlreiche sehenswerte Gärten ein zum Entspannen und Geniessen. Kürzlich habe ich in der Abtei Marienstatt einen Vortrag über ein sehr interessantes regionales Projekt namens “Kräuterwind” gehört. Dieses möchte ich hier ein wenig näher vorstellen. Fast genauso rasch wie viele Pflanzen gedeihen, entstand beinahe auch das “Kräuterwind”-Projekt. Ausgesät im Frühjahr 2009 in den Westerwald bringt das junge Pflänzchen “Kräuterwind” schon jetzt viele Früchte hervor.

Kräuter und Wind

Kräuter sind weder aus dem Garten noch aus der genussreichen Küche wegzudenken. Und die naturstarke Landschaft des Westerwaldes wird bereits in einem altbekannten Volkslied mit dem Wind in Verbindung gebracht. Einen ganz neuen Wind, nämlich einen duftig würzigen, möchte das Projekt “Kräuterwind” in den Westerwald bringen.

Märchenhaftes Erscheinungsbild

Die beiden Begriffe Kräuter und Wind kommen auch im Erscheinungsbild des Projekts zum Ausdruck. Inmitten einer kräuterreichen Landschaft nämlich steht eine Wiesenelfe oder Kräuterfee, deren Haare im würzig duftenden Wind wehen. Diese märchenhafte Erscheinung lädt Garten- und Kräuterfreunde ein die Garten & Kräuterregion Westerwald näher kennenzulernen.

Wie ein Kleeblatt

Die noch recht junge Initiative setzt sich wie ein Kleeblatt zusammen aus vier Projektteilen. Den Grundstock der “KRÄUTERWIND GARTENROUTE” bilden derzeit 27 Gärten mit der Tendenz hin zur Vermehrung. Einige dieser Gärten möchte ich hier im Laufe der Zeit noch vorstellen. Ihr fachliches Know How zu Garten und Kräuterthemen vermitteln die “KRÄUTERWIND SPEZIALISTEN” im Rahmen von Wildkräuterführungen oder Workshops gerne an Gartenliebhaber und alle die es noch werden wollen. Doch nicht nur der Informationshunger wird gestillt, auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Darum kümmern sich die “KRÄUTERWIND WIRTE“. In ihren Küchen legen sie Wert auf regionale Produkte und kredenzen wechselnde Menüs, die von Westerwälder Kräutern kulinarisch verfeinert werden. Jeden Monat steht ein anderes Küchenkraut im Vordergrund. Damit man dann nach einem entspannten Tag auch etwas vom Westerwald mit nach Hause nehmen kann gibt es noch die “KRÄUTERWIND MANUFAKTUREN“. Bäcker, Metzger, Käsemacher, Destillateure, Chocolatiers aber auch Kosmetikhersteller fertigen qualitativ hochwertige Produkte. Von der einmaligen Qualität der Produkte wie beispielsweise dem Bärlauchbrot mit Giersch oder dem Christstollen mit Marzipan, der mit Zitronenmelisse verfeinert wurde, habe ich mich mit eigenem Gaumen überzeugt. Es schmeckte wirklich vorzüglich. Auf dem Adventsmarkt in Bad Ems hatte die Initiative nämlich glücklicherweise einen eigenen Stand. Am kommenden Wochenende ist Kräuterwind auch noch auf dem Weihnachtsmarkt in der Abtei Rommersdorf. Wer es nicht schafft dort hin zu kommen kann auch einige ausgewählte Produkte im Internet bestellen unter www.kraeuterwind-shop.de. Weitere Informationen zur Initiative “Kräuterwind” erhält man auf der Projekt-Website unter www.kraeuterwind.de.

Weiterführende Links:

1 Kommentar zu “Kräuterwind: Einblicke in ein grünes Projekt”

  1. [...] dieser liegt ganz nah am Westerwaldsteig, einem idyllischen Wanderweg. Dieser Garten ist  Teil der Kräuterwind Gartenroute. In ihm soll die Idee von der gemeinschaftlichen Hilfe des berühmten Friedrich-Wilhelm [...]

Jetzt kommentieren