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Jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit wird wieder vermehrt in der Küche gearbeitet. Egal ob lecker duftende Plätzchen, deftige Suppen und Eintöpfe oder festliche Feiertagmenüs – mit Hilfe ein paar einfacher Tricks kann man bereits einiges an Energie einsparen. Denn auch Stromsparer brauchen auf leckere Genüsse nicht zu verzichten. Zu den energieeffizientesten Herdarten gehören Gasherde. Doch nicht jeder Haushalt ist an die Gasversorgung angeschlossen. Die Energiekosten in der Küche lassen sich noch mittels vieler weiterer Tricks drosseln.
Immer Deckel drauf
So empfiehlt es sich etwa für lange Garzeiten einen Schnellkochtopf zu verwenden. Mit dem man im Vergleich zum normalen Kochtopf bis zu 30 Prozent an Energie einsparen kann. Beim Kochen sollte man den Topf stets mit dem passenden Deckel abdecken. Besonders praktisch sind dafür Glasdeckel, weil man damit den Kochvorgang beobachten kann ohne den Deckel anheben zu müssen. Weiterhin sollte man die Topf- bzw. Pfannengröße stets der Herdplatte anpassen. Das heißt der Durchmesser des Kochgeschirrs sollte nicht kleiner als die Herdplatte sein. Nachdem man die Herdplatte abgeschaltet hat kann man deren Nachhitze noch zum Nachgaren oder zum Warmhalten nutzen.
Vorheizen oft nicht notwendig
Generell gilt beim Backofen, dass die Funktion Umluft effizienter ist als Ober- und Unterhitze. Denn damit kann man oft mit einer zwischen 20 bis 30 Grad Celsius niedrigen Betriebstemperatur die gleichen Ergebnisse erzielen. Auf vielen Rezepten wird ein Vorheizen des Backofens empfohlen. Oftmals ist es aber möglich darauf zu verzichten und somit bis zu 20 Prozent Energie einzusparen. Nicht nur jetzt in der Weihnachtsbäckerei, sondern auch sonst kann man die Energie sinnvoll nutzen, wenn man mehrere Bleche gleichzeitig in den Ofen schiebt.
Kühlen und Auftauen
Übrig gebliebene Speisereste sollte man erst dann in den Kühlschrank geben, wenn sie bereits abgekühlt sind. Denn wenn die Reste noch warm sind, dann muss das Gerät stärker kühlen wodurch der Stromverbrauch ansteigt. Tiefgekühlte Lebensmittel kann man – sofern man etwas Zeit einplant – deutlich energiesparender im Kühlschrank als in der Mikrowelle auftauen.
Beleuchtung
Reduzieren kann man die Stromkosten in der Küche natürlich auch wie in jedem anderen Raum mit einer besonders effizienten Beleuchtung. Unter den Hängeschränken kann man beispielsweise mehrere einzeln schaltbare LED-Lichtleisten montieren. Sie leuchten bestimme Bereiche der Arbeitsplatte relativ energieeffizient aus. Außerdem haben LEDs den Vorteil, dass sie wesentlich weniger heiß werden als normale Glühbirnen. So geht man auch gleich noch auf Nummer Sicher, was den vorbeugenden Brandschutz anbelangt.

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