Foto: Christine Schonschek
Der Christbaum ist schon gekauft, doch nach dem Umzug ist der Baumständer unauffindbar. Oder aber im neu gegründeten Haushalt ist noch gar kein Weihnachtsbaumständer vorhanden. Wie dem auch sei, rechtzeitig vor dem Fest muss dringend noch ein Baumständer beschafft werden. Damit das Aufbinden einerseits nicht zu stressig wird und andererseits der Baum anschließend auch wirklich sicher steht, sollte man sich für einen Weihnachtsbaumständer mit Seilzugtechnik entscheiden. Denn sie verleihen dem Baum der Bäume die nötige Standfestigkeit.
Schließlich soll der Christbaum nicht kippen. Denn dies kann, falls er mit echten Kerzen bestückt ist, schnell zu einem verehrenden Wohnungsbrand führen. Und selbst bei der Verwendung von elektrischen Lichterketten sollte man trotzdem auf Nummer sicher gehen und den Baum in einen standsicheren Ständer stellen.
Seilzugständer sind in der Regel auch mit einem Wasserreservoir ausgestattet. Denn der festlich geschmückte Baum soll möglichst lange wie frisch geschlagen aussehen. Ein weiterer Vorteil eines solchen Wassertanks ist, dass er zusätzlich für Stabilität sorgt.
Bei der Auswahl eines Weihnachtsbaumständers sollte man einige Empfehlungen beherzigen. So sollten sowohl das Fußpedal als auch der Seilzug leichtgängig sein. Erhältlich sind im Handel Modelle mit der Einseil- und der Vierseil-Technik. Bei der leicht zu bedienenden Einseil-Technik wird der Baum senkrecht in den Ständer gestellt und fest auf den Mitteldorn gedrückt. Mit Hilfe des Fußpedals werden die einzelnen Spann-Elemente über das das Seil fest an Stamm gedrückt. Sie passen sich auch an knorrige Stämme sicher an, so dass der Baum schnell fest und gerade steht. Als etwas komplizierter erweist sich die Vier-Seil-Technik. Da sie einen krummen Weihnachtsbaumstamm nicht ausgleichen kann, ist sie leider auch etwas kippanfälliger.
Wichtig ist das Feststellen des Spannhebels nach dem Auf- und Feststellen des Baumes. Dieser soll nämlich verhindern, dass sich die Klemmung löst, falls man versehentlich an den Spannhebel kommt. Vorteilhaft ist es wenn der Wassertank einen gut sichtbaren Wasserstandsanzeiger hat. Manche Ständer weisen sogar auf einen Wassermangel über einen Warnton hin oder melden wenn genügend Wasser eingefüllt wurde. Während der Feiertage sollte man in das Wasserreservoir immer wieder frisches Wasser nachgießen. Pro Tag verbraucht der Baum durchschnittlich einen halben Liter. Auch die Größe sowie die Standfläche des Ständers sollten zum jeweiligen Christbaum passen, damit die Standsicherheit gewährleistet ist. Auf der Verpackung und oder der Gebrauchsanweisung sollten Hinweise zur maximalen Höhe beziehungsweise des Stammdurchmessers angegeben sein. Daher sollte man diese nicht wegwerfen, damit man auch in den kommenden Jahren noch weiß wie groß der immergrüne Baum maximal sein darf.

Vor Verwendung echter Kerzen würde ich an einem künstlichem bzw. echtem Weihnachtsbaum abraten. Es gibt ja schließlich LED Kerzen und LED Lichterketten, die nicht so heiß werden und somit die Brangefahr auf ein Minimum reduzieren. Naja außer man legt diese ins Wasser zum Christbaumständer :)
Geschrieben von pauli | 12. Januar 2010, 16:02