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In vielen Gemeinden werden derzeit die Weihnachtsbäume eingesammelt. Doch wer einen Garten hat, sollte auch einen wurzellosen Christbaum nicht wegwerfen. Denn die Zweige können durchaus noch genutzt werden.
Selbst wenn sie nur spärlich mit Nadeln besetzt sind kann man das Tannenreisig in mehreren Lagen über eventuell schon austreibende Blumenzwiebeln und Stauden legen, um diese vor Frostschäden zu schützen. Außerdem können Fichtenzweige auch als Verdunstungsschutz dienen. Denn Schäden durch Austrocknung treten vor allem bei immergrünen Gehölzen wie Azalee, Kirschlorbeer, Rhododendron und anderen gerade im Winter häufiger auf.
Bewurzelte Weihnachtsbäume sollte man nicht direkt ins Freie tun, weil sie sonst zu erfrieren drohen. Sie müssen sich erst allmählich wieder an die Kälte gewöhnen. Vielleicht kann man ihn im Wintergarten oder in einem frostgeschützten Raum bis zum Frühling “zwischenlagern” ehe er seinen neuen Platz im Garten bekommt.

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