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Dämmstoff aus Recycling-Glas

Foto: TECHNOpor

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Was wird eigentlich aus den ganzen alten Flaschen, die im Sammelcontainer landen? Aus solchem Altglas kann man beispielsweise Glasschaum-Granulat herstellen. Dieses Material kann dann als wertbeständiger Dämmstoff zum Einsatz kommen. Die Firma TECHNOpor stellt im sächsischen Großenhain Glasschaum-Granulat aus Recycling-Glas her. Dieser mineralische Dämm- und Leichtbaustoff vereinigt in sich zahlreiche Eigenschaften, die für eine hevorragende Perimeterdämmung nötig sind – also für eine Wärmedämmung von erdberührten Bauteilen sowie der Außendämmung.

Das Material ist nämlich extrem formstabil. Es geschlossenzellig und somit kapillarbrechend, das bedeutet die Wände werden vor der vom Boden aufsteigender (Kapillar)Feuchtigkeit geschützt. Weiterhin wirkt das Glasschaum-Granulat wärmedämmend sowie schallisoliernd. In der Anwendung soll es außerdem sogar noch ökologisch sein.

Um aus Altglas den Dämmstoff Glasschaum-Granulat herzustellen, wird das Recycling-Glas zuerst vorsortiert und gebrochen. Anschließend durchläuft es dann einen mehrstufigen Trennungs- und Zerkleinerungsprozess.

Aus vermahlenem Altglas und einem mineralischen Aktivator entsteht bei 860 Grad Celsius die Glasschaum-Platte. Während des Abkühlens springt der entstandene Glasschaum durch innere Spannungen auf. Das Ergebnis ist, dass die Platte in kleine Granulatstücke zerfällt. Durch die zahlreichen Hohlräume, in die Luft eingeschlossen ist, erhält das Material eine hervorragende Dämm- sowie auch Schallschutzwirkung.

Geeignet ist dieser Dämmstoff sowohl für die Perimeterdämmung als auch zur nachträglichen Dämmung von Altbauten. In einer einzigen Schicht verbindet dieses Material also die vier wichtigen Kriterien: wärmedämmend, drainierend, lastabtragend und frostsicher.

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