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Hausbau: Eigenleistungen nicht überschätzen

Foto: Christine Schonschek

Foto: Christine Schonschek

Etwas günstiger wird es zwar, wenn man bei der Realisierung des eigenen Hauses selbst mit anpackt. Aber bei der Muskelhypothek für das Eigenheim sollte man sich auch nicht überschätzen. Menschen mit einem gewissen handwerklichen Geschick können allerdings einige Arbeiten selbst in Angriff nehmen. Doch welche Aufgaben kann man selber übernehmen und welche sollten eher von Experten ausgeführt werden?

Um den Ausbau eines Dachgeschosses, welcher oftmals erst später nötig ist, können sich Heimwerker selber kümmern. Auch die Dämmung kann durch den versierten Hobbyhandwerker übernommen werden. Hier ergeben sich oft erhebliche Kostenvorteile. Diese sind sogar oftmals in der Baufinanzierung selbst begründet. Denn manche Banken belohnen eine solche selbst geleistete Arbeit dadurch, indem sie dem Eigenkapital die so genannte Muskelhypothek zuschlagen.

Arbeiten, die eine entsprechende Ausbildung erfordern, wie etwa die Elektroinstallation, sollten auf jeden Fall durch Fachleute geleistet werden. Denn schließlich soll die Sicherheit im Eigenheim gewährleistet werden.

Die Bauherren sollten jedoch vorher genauestens prüfen, ob sie tatsächlich über die notwendige Zeit und Kompetenz für die Arbeiten verfügen.

Um das Risiko folgenschwerer Fehler zu verringern sind regelmäßige Besuche eines anerkannten Bauleiters auf der Baustelle ganz wichtig.

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