Garten

Sibirische Schwertlilie – Blume des Jahres 2010

Foto: pixelio.de / kerry3

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Eine zentral-europaweit gefährdete Pflanzenart hat die Stiftung Naturschutz Hamburg und die Stiftung Loki Schmidt zur Blume des Jahres 2010 gewählt. Mit diesem Titel darf sich die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) schmücken und zieht damit im Jahr der Biodiversität vermehrt die Aufmerksamkeit auf sich. Feuchte Streuwiesen, Niedermoore, Teichufer, Flutmulden oder Gräben, dass sind übliche Standorte an denen sich die Sibirische Schwertlilie wohlfühlt.

Die Gründe für ihren bundesweiten Rückgang sind neben Flächentrockenlegungen auch Flächenversiegelungen von Auenbereichen sowie auch die Aufgabe der extensiven Nutzung.

Kultiviert wurde die auch unter der deutschen Bezeichnung Wiesen- Iris bekannte Blume bereits seit dem 16. Jahrhundert.

An ihren Standort stellt die Sibirische Schwertlilie keine allzu hohen Ansprüche. Sie akzeptiert kurzfristig auch trockenen Boden, lieber ist es ihr aber, wenn dieser feucht bis frisch ist. Weiterhin sollten die Bodenverhältnisse basenreich bis mild sauer sein. Als Pflanzplatz wählt man für die Schwertlilie im Garten am besten einen sonnigen bis halbschattigen Standort aus. Die Kaltkeimer sät man idealerweise im Herbst aus. Über die Samen gibt man etwa ein bis zwei Zentimeter Erde. Die Blüte zeigt sich dann meist im zweiten Jahr. Empfindlich reagiert die Iris sibirica allerdings auf zu hohe Stickstoff-Düngergaben. Nach etwa vier bis fünf Jahren ist es ratsam die Pflanze zu teilen und umzupflanzen. Düngen sollte man sich jedoch nicht, weil sie salzempfindlich ist.

Eure Kommentare

1 Kommentar zu “Sibirische Schwertlilie – Blume des Jahres 2010”

  1. Mit der Iris sibirica ist eine der schönsten Pflanzen für den feuchten Teichrand zur Blume des Jahres 2010 gekührt worden.
    Der Name sibirica ist aber verwirrend wenn man auf die Herkunft schleißen möchte, das östlichste Fundgebiet dürfte bisher der Baikalsee gewesen sein.

    Geschrieben von Harald T. | 11. Februar 2010, 22:01

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