
Bild: Christine Schonschek
Kälte, Schnee und Eis können einem Gebäude ganz schön zusetzen. Deshalb sollten Hausbesitzer jetzt in der nasskalten Jahreszeit bei ihrer Immobilie ein paar wichtige Dinge beachten. Angefangen vom Keller bis zum Dach soll das Eigenheim gut durch den Winter kommen.
Im Haus
Das A und O für ein gutes Raumklima im ganzen Haus ist richtiges Heizen und Lüften. Um Schimmelgefahr vorzubeugen sollte die Luftfeuchtigkeit eher niedrig sein. Dies erreicht man durch regelmäßiges kurzes Stoßlüften. Damit man die Luftfeuchtigkeit besser kontrollieren kann ist die Anschaffung eines Hygrometers empfehlenswert. Im Neubau sollte die Luftfeuchtigkeit nicht mehr als 50 Prozent betragen. Wenn draußen Minustemperaturen herrschen, dann sollte im Haus die Luftfeuchtigkeit unterhalb von 46 Prozent liegen, denn sonst kann es an Kältebrücken, also an baulichen Schwachstellen, zu Schimmel kommen.
Am Dach
Schön sehen sie aus, die am Dach hängenden Eiszapfen. Aber eigentlich sollten sich an der Unterseite des Hausdachs gar keine Eiszapfen bilden. Falls das doch der Fall ist, dann kann dies auf bauphysikalische Mängel hinweisen. Vorsichtshalber sollte man dann eine Fachfirma mit einer Überprüfung des Dachs beauftragen. Aber auch der Schneelast müssen Gebäudeteile wie der Balkon, das Haus- und Garagendach gewachsen sein. Erkundigen kann man die für die Region berechnete Schneelast entweder bei dem Architekten oder Planer der jeweiligen Immobilie oder beim zuständigen Bauamt. Um Schäden zu vermeiden sollte man den Balkon sowie die Terrasse regelmäßig vom Schnee befreien. So kann man verhindern, dass sich die Nässe durch die Balkon/Terrassen-Türe drückt.
