
Foto: IZB
Eigentlich ist das Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) aufgrund seiner geringen Größe relativ unscheinbar. Aber trotzdem besitzt das kleine Zwiebelblümchen einen echten Kultstatus. In England steht der weiße Zwerg in so genannten “Galanthus Galas” im Mittelpunkt.
Aber auch hierzulande freut man sich, wenn die zerbrechlich wirkenden Schneeglöckchen in Scharen aus dem kargen Boden blicken oder durch die Schneereste ragen. Denn dann kann man auf ein Nahen des Frühlings hoffen.
Übrigens, gehört der typische Winterblüher zu den Amaryllis-Gewächsen und ist giftig. Galanthus trotzt der Kälte und blüht schon während viele andere Pflanzen noch in der Winterruhe sind.
Nördlich der Alpen beheimatet ist eigentlich nur das Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Es gedeiht hierzulande in Gärten, kommt aber auch in verwilderter Form vor. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Galanthus-Arten. Rund 15 Arten dieser Gattung haben ihren Verbreitungsschwerpunkt im östlichen Mittelmeerraum.

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