Haus

Moderne Scheitholzheizungen sind sauber und komfortabel

Foto: Initiative Holz und Pellets, Köln/Berlin

Foto: Initiative Holz und Pellets, Köln/Berlin

Scheitholzheizungen sind die wohl ursprünglichste Variante der Wärmeversorgung. Überhaupt liegen umweltfreundliche Heizalternativen derzeit voll im Trend. Viele Verbraucher wenden sich nämlich erneut dem ursprünglichen Brennstoff Holz zu, weil er CO2 neutral ist. Denn bei der Verbrennung von trockenem unbehandeltem Holz wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum im Laufe seines Lebens in diesen Stücken absorbiert hat. Für gewöhnlich entfallen auch lange Lieferwege beim Brennstofftransport. Und das wie Anlagen-Technik anbelangt, brauchen sich moderne Scheitholz-Zentralheizungen keineswegs mehr zu verstecken.

Niedrige Emissionen und hohe Wirkungsgrade werden durch eine moderne Verbrennungstechnik erzielt. Wer fürchtet morgens im eiskalten Haus aufwachen zu müssen, weil keine Scheite nachgelegt wurden, kann sich beruhigen lassen. Ein stündliches Nachlegen ist bei modernen Anlagen überholt. Manche der Füllräume sind so geräumig, dass man selbst in den Wintermonaten nur alle acht bis zwölf Stunden Brennholz nachfüllen muss. Während der Übergangszeiten reicht es auch aus nur jeden zweiten Tag Scheite in den Holzkessel zu geben.

Die moderne Verbrennungstechnik macht es außerdem möglich, dass die entstandene Asche während der Kälteperiode sogar nur ein- bis zweimal im Monat beseitigt werden muss. Ob dann die Asche über den Hausmüll entsorgt oder als Dünger im Garten verwendet wird, kann jeder für sich entscheiden. Denn ob Asche als Dünger wirklich so sinnvoll ist, darüber scheiden sich nämlich die Geister.

Um Marktanreize zu schaffen wird die Installation einer Scheitholz-Zentralheizung staatlich gefördert. Möglich ist aktuell bei einer Umrüstung eine Basisförderung in Höhe von 1.125 Euro.

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