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Anlässlich des gestrigen Valentinstages wurden in vielen Geschäften wieder Orchideen (Orchidaceae) angeboten. Und mal ehrlich, wer kann diesen blühenden Exoten schon widerstehen? Das eine oder andere Exemplar schmückt aber vielleicht schon ein paar Jährchen die Wohnung und braucht daher unter Umständen schon mal einen größeren Topf. ‚ Damit die ursprünglich aus den Tropen bzw. Subtropen stammenden Blütenpflanzen auch auf der Fensterbank gut gedeihen benötigen sie ein spezielles Pflanzsubstrat. Dieses soll nämlich ein Faulen der Wurzeln verhindern indem es Luft an die Wurzeln lässt. Doch welche Bestandteile sind im Pflanzsubstrat für Orchideen eigentlich enthalten?
Eine sehr lockere Struktur erhält das Substrat für Orchideen durch Pinienrinde, des Weiteren können auch noch Rindenhumus, Kokos- und Holzfasern sowie weitere Bestandteile enthalten sein. Oftmals ist dem Substrat bereits ein Profidünger beigemengt, der die Pflanzen für einige Wochen mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen versorgt.
Fertig gemischtes Pflanzsubstrat für Orchideen, welches oft auch als Orchideenerde bezeichnet wird, gibt es in den Gartenabteilungen vieler Baumärkte sowie in Gartenfachmärkten oder in großen Blumengeschäften. Alternativ kann man aber auch selbst ein Substrat aus Rindenmulch, Blähtonkügelchen, Kork, getrocknetem Moos und Buchenlaub herstellen.
Umpflanzen sollte man Orchideen dann, wenn die Triebe über den Topfrand hinausragen. Das ist in der Regel alle zwei bis drei Jahre der Fall. Zum Umtopfen entfernt man das alte Substrat vorsichtig von den Wurzeln. In das neue Pflanzgefäß – empfehlenswert sind hohe Töpfe – gibt man unten eine Drainageschicht, die aus Tonkügelchen besteht. Darauf setzt man die Orchidee und füllt den Rest locker mit dem Substrat auf.

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