Garten

Obstbaumschnitt: Richtig gemacht fördert er das Wachstum

Foto: pixelio.de / Albrecht E. Arnold

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Der Februar – also kurz bevor die Obstbäume austreiben – ist der optimale Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt. Wenn jetzt die Bäume geschnitten werden, dann können die Schnittwunden schneller wieder verheilen, darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin.

Wie intensiv der Obstbaum geschnitten werden soll, das hängt ab vom Vorjahresertrag und der Wuchsstärke. Wenn die Ernte im vergangenen Jahr überdurchschnittlich hoch war, dann sollte man besser keinen allzu drastischen Rückschnitt vornehmen. Brachte der Baum allerdings im letzten Jahr nur wenige Früchte hervor, dann ist es durchaus angebracht ihn etwas intensiver zu schneiden. Dadurch kann man nämlich den hohen Anteil an Blütenknospen verringern.

Zurückhaltend sollte man bei stark wachsenden Bäumen sein. Und junge Pflanzen braucht man – abgesehen vom Pflanzschnitt – in den ersten Jahren nachdem sie eingepflanzt wurden erst einmal überhaupt nicht zu schneiden.

Ein kräftiger Schnitt kann allerdings das Wachstum von schwach wachsendem Gehölz fördern. Vor allem bei älteren Bäumen sollte man ein zu dichtes Geäst vermeiden.

Für den so genannten Instandhaltungsschnitt entfernt man parallel stehende ƒste, Ständertriebe sowie in den Baum hineinwachsende ƒste.

Um beim Absägen von stärkeren ƒsten ein Einreißen in den Stamm zu verhindern, sollte man diese Schnittmaßnahme in mehreren Schritten durchführen. Dazu schneidet man den Ast etwa 30 Zentimeter entfernt von der eigentlichen Schnittstelle von unten ein und dann erst von oben. Danach kann man den Stumpf durch einen glatten Schnitt am Stamm beseitigen. Beachten sollte man, dass dabei die Ansatzstelle des Astes erhalten bleibt.

Als Schnittwerkzeuge sollte man zur Verfügung haben: Ast-, Amboss- und Handschere sowie Bügel- und Teleskopsäge.

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