
Foto: PdM
Mit ihren leuchtend gelben Blüten verzaubert die Kornelkirsche (Cornus mas) den Betrachter schon früh im Jahr. Sie gehört zu den Wildobstgehölzen. Doch der Begriff “Wild” bezieht sich herbei weder auf einen ungebändigten Wuchs noch auf einen geringen Zierwert oder gar einem kleinem Fruchtertrag. Vielmehr sind mit Wildobstgehölz all jene Pflanzen gemeint, welche züchterisch nicht beziehungsweise nur wenig bearbeitet wurden.
Auch beim Schwarzer Holunder (Sambucus nigra), der Felsenbirne (Amelanchier) und der Apfelbeere (Aronia) handelt es sich um so genanntes Wildobst.
Da sich die Früchte solcher Wildobstgehölze nicht im Standardsortiment im Handel angeboten werden, eignen sie sich sehr gut für den Anbau im eigenen Garten. Denn sie bieten außergewöhnliche Geschmackserlebnisse.
Mit den anderen Kirsch-Arten (Cerasus vulgaris) hat die zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornus) gehörende Kornelkirsche gar nichts am Hut. Sie bringt ihre roten Früchte erst im Herbst hervor. Aus ihnen lassen sich Marmelade, Saft oder Kompott bereiten. Lecker sind auch kandierte Früchte. Schon früh wurde die Kornelkirsche von den Römern genutzt. Von ihnen wurden die Früchte wie Oliven eingelegt. Die säuerlich schmeckenden, Vitamin-C-reichen Früchte können nach den ersten Frösten auch roh gegessen werden.
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[...] nicht mehr als zwei bis drei Knospen abgemacht werden. Eine mühevolle Handarbeit. Die Knospen der Kornelkirsche können dann in Butter geröstet werden bis sie wie Popcorn aufspringen. œber einen Salat gestreut [...]