Foto: Christine Schonschek
Der Herbst oder auch jetzt im Frühjahr sind optimale Zeitpunkte, um den Gartenboden mit Kalk zu versorgen. Regelmäßig kalken sollte man die Blumen- und Gemüsebeete sowie auch den Rasen. Dies ist deshalb notwendig damit mit der Zeit der Boden nicht versauert. Zusätzlich zur Nährstoffversorgung der Pflanzen verbessert Kalk auch die Bodeneigenschaften und ist essentiell für das Wachstum der Bodenorganismen. Kalk sorgt dafür, dass der Boden locker und krümelig wird.
Wo
Der Kalk sollte sinnvollerweise bei bedecktem Wetter auf abgetrockneten Boden, Rasen und in die Beete eingebracht werden. Vor allem in die Blumen- und Gemüsebeete sollte man den Kalk mit Hilfe eines Grubbers, der auch als Kultivator oder Krümler bezeichnet wird, einarbeiten. Allerdings sollte man darauf achten den Kalk nicht zusammen mit Stallmist auszubringen, denn dann kann Stickstoff in die Luft entweichen.
Wie oft und wie viel
Böden die optimal gekalkt sind weisen eine lockere, krümelige Struktur auf. Damit das so bleibt, versorgt man sandige Böden alle zwei bis drei Jahre mit circa 200 Gramm kohlensaurem Kalk je Quadratmeter. Auf einen Quadratmeter lehmigen Boden gibt man ungefähr 100 Gramm Branntkalk. Bei diesen angegeben Zahlen handelt es sich um Faustwerte, welche einen guten Bodenzustand erhalten sollen.
Genauer durch Bodenanalyse
Um ganz genaue Werte zu ermitteln zu können, sollte man eine Bodenanalyse durchführen (lassen). Dadurch wird auch der pH-Wert erfasst, welcher die Kalkversorgung widerspiegelt. Bei sandigen Böden liegt der pH-Wert optimaler Weise bei 5,5 und bei lehmigen Böden um 6,0.
Weitere Informationen zur Bodenanalyse gibt es hier im Blog in diesem Beitrag: “Bodenuntersuchung jetzt durchführen“.

Eure Kommentare
Trackbacks/Pingbacks
[...] Strauch eigentlich Schneebeerenstrauch botanisch Symphoricarpos heißt und in so ziemlich jedem Gartenboden gedeiht. Insbesondere als Unterpflanzungen für Hecken oder zur Befestigung von Hanglagen ist [...]