Foto: Christine Schonschek
Allmählich steigen glücklicherweise die Temperaturen. Doch für einige Pflanzen dürfte es, um eine optimale Keimung zu gewährleisten, ruhig noch etwas kalt sein. Denn so manche Staudensamen brauchen niedrige Temperaturen, damit sie im Frühjahr keimen können. Rund vier bis acht Wochen sollten man die gequollenen Samen im Regelfall einer Temperatur von einem bis fünf Grad aussetzen. Diese Kälteperiode wird vorausgesetzt, damit bestimmte die Samen keimen können.
Diese etwas ungewöhnliche und umständliche Art der Keimung liegt in den Klimabedingungen der Heimatstandorte mit strengen Wintern begründet.
Nun heißt es also nichts wie hinaus in den Garten, um dort noch in letzter Minute einige Stauden auszusäen. Neben Primel- und unterschiedlichen Sedumarten kann man auch Christrosen (Heleborus), Duftveilchen (Viola odorata), Eisenhut (Actonitum napellus), Fackellilie (Kniphofia), Frauenmantel (Alchemilla mollis), Funkie (Hosta), Hungerblümchen (Draba aizoides), Königskerze (Verbascum), Tränendes Herz (Dicentra spectabilis), Trollblume (Trollius), Schwertlilien (Iris) und viele andere sogenannte Frost- oder Kaltkeimer aussäen.
Die Samen gibt man am besten in kleine Schalen auf Aussaaterde. Um ein Austrocknen zu vermeiden, sollte man noch eine rund drei Zentimeter dicke Schicht Aussaaterde darüber geben. Anschließend gräbt man die Schale dann ins Freiland und gießt das Ganze kräftig. Danach kann man die Schalen ohne weitere Pflege an Ort und Stelle belassen. Vier bis sechs Wochen später gibt man sie an einen etwas wärmeren Ort mit circa 10 bis 15 Grad. Gut geeignet ist dafür das Frühbeet oder ein Gewächshaus, möglich wäre aber auch ein kühles Zimmer.
Nur durch die Frosteinwirkung sowie die anschließende Wärme können diese Samen auch tatsächlich keimen.
Wem das jetzt alles zu aufwendig ist, der kann noch in einigen Wochen aus dem Gartenfachmarkt fertige Stauden holen, um den Garten damit zu bereichern.

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[...] aus dem eigenen Garten unvergleichlich frisch, lecker und gesund. Manche Sämereien benötigen zur Keimung niedrige Temperaturen andere hingegen mögen es lieber etwas wärmer. Allerdings sollten selbst die Kaltkeimer nach vier [...]