(Bild: Schonschek) Manche Gärtner haben bereits ihre ersten Naschtomaten, die auf dem Balkon wachsen oder auch die größeren Exemplare aus dem überdachten Tomatenbeet im Gemüsegarten geerntet. Damit die Ernte der Tomaten reichlich ausfällt benötigen die Pflanzen eine gute Pflege.
Vor allem bei feuchtem Wetter können sich Tomaten rasch eine Pilzinfektion, wie beispielsweise Braunfäule, einhandeln. Kranke Blätter werden entfernt, jedoch sollte man dabei nicht zu viele wegnehmen, um die Pflanze nicht zu sehr zu schwächen. Erkrankte Blätter sollten aber nicht im Kompost entsorgt werden. Da Regen die Früchte zum Aufplatzen oder Schimmeln bringen kann, sollten Tomaten stets ein Dach über dem Kopf haben. Auch erkrankte Früchte sollten sofort entfernt werden. Stehen die Pflanzen im Nassen, dann sollte man den Boden nach Schnecken inspizieren und diese absammeln. Zur Stabilisierung ist es wichtig die Pflanzen hochzubinden. Damit die Pflanze nicht zu viel Energie in weitere Seitentriebe steckt, die gar nicht mehr richtig entwickelt werden können, sollte man diese beizeiten ausgeizen. Sollten die Pflanzen nach einem Sonnentag bereits die Blätter hängen lassen empfiehlt es sich den Boden etwas zu lockern. Gut ist auch eine Mulchdecke, die ein Austrocknen des Bodens und das Unkraut zupfen vermindert sowie die Pflanzen vor Krankheiten schützt. Eine wöchentliche Düngung versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen.

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