Schützenswerte Wasserpflanze: Krebsschere

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)(Bilder: Deutsche Bundesstiftung Umwelt) Ihren Namen verdankt die Krebsschere (Stratiotes aloides) den beiden Hochblättern, die den Scheren des Krebses ähnlich sehen. Durch die Zerstörung des natürlichen Lebensraums der Wasseraloe verschwindet diese Pflanzenart mehr und mehr aus dem Landschaftsbild. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert Maßnahmen, damit diese bedrohte Wasserpflanze erhalten bleibt.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Um dies zu erreichen ist es notwendig neue Lebensräume zu schaffen in denen die Krebsschere gedeihen kann. So sollen verlandete Flussauen umweltschonend geräumt werden, um dort die Krebsschere wieder anzusiedeln. Aufgrund ihrer gezackten Blätter wird die Krebsschere auch als Wassersäge bezeichnet. Die Blätter werden bis zu 40 Zentimeter lang und wachsen wie bei der Aloe Vera rosettenförmig aus der Mitte heraus. Während die Jungpflanzen noch völlig untergetaucht sind schaut die adulte Pflanze halb aus dem Wasser. Die 1998 zur Blume des Jahres gewählte Krebsschere bringt im Mai weiße Blüten hervor und pflanzt sich überwiegend durch Ableger fort. Optimale Wasserqualität sowie eine geringe Fließgeschwindigkeit sind geeignete Bedingungen, damit die schützenswerte Wasserpflanze sich wohl fühlt und gut gedeiht. Da die Libellenart Grüne Mosaikjungfer ausschließlich auf den Blättern der Krebsschere ihre Eier ablegt, ist auch diese Insektenart bedroht und kann von dem Projekt der DBU zur Verbreitung der Krebsschere nur profitieren.

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