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Serie Haussteuerungslösungen Teil 3: KNX

Bild: KNX

Bild: KNX

Die Serie der Vorstellung von Haussteuerungslösungen soll nun weiter fortgesetzt werden. Daher hier ein kurzer Überblick über den Standard für Gebäudesystemtechnik KNX. Die Weiterentwicklung des BUS-Standards EIB, kann in Deutschland mittlerweile auf 20 Jahre zurückblicken. Aber auch international setzt sich diese Gebäudeautomatisierungslösung mehr und mehr durch. 17.396 Partner aus 72 verschiedenen Ländern wurden im Jahr 2009 gezählt. Weltweit gibt es mehr als 200 Hersteller von KNX-Produkten. Und alle diese Produkte können über den KNX-Standard problemlos miteinander verbunden werden.

Im Zweckbau ist KNX bereits weit verbreitet. Ein großes Wachstumspotential besteht hingegen noch im Bereich der Gebäudeautomation im Wohnbereich. Der Einsatz einer solchen Gebäudesystemtechnik lohnt sich aber auch für private Bauherren. Denn KNX bietet wie andere Gebäudesteuerungslösungen vielfältige Möglichkeiten Energie einzusparen. Etwa durch den Einbau einfacher KNX-Fensterkontakte zur automatischen Kipplüftung oder durch die Kombination mit intelligenten Zählern ( Smart Metern) von Verbrauchsdaten wie Strom, Wasser und anderen Primärenergien. Möglich ist damit dann ein individuelles Energiemanagement.

Es handelt sich dabei um den weltweit einzigen offenen Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik. Die geprüften und zertifizierten KNX-Geräte entsprechen den europäischen und internationalen Normen EN 50090 und ISO/IEC 14543.

KNX bietet vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten. In die Haussteuerungslösungen können unter anderem folgende Bereiche eingebunden werden:

Beleuchtung

Alle Lichter können beispielsweise beim Verlassen der Wohnung mit einem Tastendruck ausgeschaltet werden. Komfort bieten aber auch programmierbare Lichtszenarien.

Heizung

Über funkbasierte Thermostatventile kann eine individuelle Einzelraumregelung erfolgen. Sinnvoll ist die Einbindung von Fensterkontakten, damit beim Lüften die Ventile automatisch verriegelt werden und so wertvolle Energie eingespart werden kann.

Rollladenantriebe und Verschattungsmöglichkeiten

Die Rollladen und auch andere Sonnenschutzanlagen können zum Beispiel abhängig vom Wetter beziehungsweise vom Sonnenstand oder auch zeitgesteuert geöffnet und geschlossen werden.

Steuerung von Hausgeräten

Beispielsweise lassen sich verschiedener Geräte untereinander verknüpften. Praktisch ist hierbei, wenn bei einer Störung externe Servicestellen über den Fehler informiert werden können.

Zutrittskontrolle und Sicherheit

Unterschiedliche Bewohner oder auch Besucher können über eine elektronische Schließanlage der Zugang zum Haus erlaubt oder verboten werden. Überwachung des Innen- und Außenbereichs. Notfallknopf mit Anbindung an externen Sicherheits- oder Rettungsdienst. Simulation der Anwesenheit durch Licht- und Rollladensteuerung.

KNX erlaubt einen Fernzugriff auf die eingebundenden Produkte. Dieser kann erfolgen über ein LCD-Display, Schalter, Infrarot- und Funkfernbedienungen oder auch per Telefon. Der Nutzer erhält dabei in der Regel Information über den Status der Installationseinheiten. Die Installation von KNX-Systemen durch geschulte Elektroinstallateure, die mit dem ¢â‚¬Å¾KNX Partner ¢â‚¬Å“-Logo ausgezeichnet sind.

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  1. [...] KNX-Standard macht eine umfassende Vernetzung verschiedenster Hausautomatisierungselemente möglich – [...]

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