Äpfel dieses Jahr früher reif
(Bilder: pixelio.de) Durch den sommerlichen Frühling beginnt die Apfelernte, ebenso wie bei anderen Obstsorten auch, um etwa zwei bis drei Wochen früher. Schon Anfang des Monats konnten die ersten Frühäpfel gepflückt werden. Zu den frühen Sorten zählen beispielsweise Alkmene, Summerred, Gravensteiner, Delbarestivale sowie Discovery.
Ab etwa September und danach sind dann zahlreiche Sorten wie Elstar, Cox Orange, Idared, Jonagold, Roter Boskoop, Rubinette, Braeburn, Gala, Gloster und Golden Delicious erntereif. Besonders bei Bio-Apfelbauern sind widerstandsfähige Sorten wie etwa Topaz, Goldrush, Rubinola oder Santana beliebt.
Ernten und dann?
Wer nach der reichen Ernte im eigenen Garten die ganzen Früchte lagern möchte, braucht einen kühlen Lagerraum mit hoher Luftfeuchtigkeit. Empfehlenswert ist es die einwandfreien Früchte, das heißt die keine Fraß-, Druck- oder Schimmelstellen aufweisen, in stapelbare Holzkisten und zwischen jede Apfellage Wellpappe zu legen. Damit die Früchte nicht so stark austrocknen werden die Kisten mit Folien abgedeckt. Wem das zuviel Aufwand ist der kann die Äpfel zu leckerem Saft, Mus und Kompott verarbeiten. Solche selbst gemachten Köstlichkeiten eignen sich auch als hübsches Präsent für liebe Freunde und Bekannte.
In einem kleinen Apfel, da steckt ja so viel drin
Egal ob süß oder säuerlich, knackig oder leicht mehlig, Äpfel haben es einfach in sich. Sie bestehen zu rund 85 Prozent aus Wasser und enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe. Dazu gehören neben den Kohlehydraten vor allem Pektin und Zellulose, die bei der Verdauung helfen und den Cholesterinspiegel senken. Je nach Sorte können 100 Gramm Apfel zwischen 5 bis 25 Milligramm Vitamin C enthalten. Da sich dieses Vitamin oft nahe an der Schale befindet, sollte der gewaschene Apfel am besten mit Schale verzehrt werden. Weiterhin liefern Äpfel auch Vitamin E und ein große Bandbreite an B-Vitaminen. An Mineralstoffen sind in Äpfeln Kalium, Calcium und Magnesium enthalten. Die im Apfel steckenden Fruchtsäuren helfen bei der Senkung des Harnsäurespiegels im Blut und wirken darüber hinaus auch verdauungsfördernd und antibakteriell. Die schöne Farbe verdankt die Schale verschiedenen Carotenoiden. Der Vitamin A-Vorläufer wirkt sich gemeinsam mit den Phenolen und Gerbstoffen positiv auf das Immunsystem aus, woraus sicherlich das englische Sprichwort “one apple a day keeps the doctor away” entstand.