Garten

Tricolor: Johannisbeeren

Foto: Günther Schad / pixelio.de

Foto: Günther Schad / pixelio.de

Johannisbeeren (Ribes), die im Moment noch Saison haben, gibt es mit Früchten in den Farben Rot, Schwarz und Weiß. In einer aktuellen Laboranalyse konnte Greenpeace bei Beeren-Proben aus vier großen deutschen Handelsketten eine Belastung mit Pestiziden nachweisen, deren Wirkung als gesundheitsgefährdend eingestuft wird. Hingegen sollen getestete Bio-Produkte rückstandsfrei sein. Umso besser also, wenn man die Beeren aus dem eigenen Garten ernten kann. Damit man dort von einem reichhaltigen und qualitativ guten Ertrag profitieren kann, sollte man am besten jeweils zwei verschiedene Sorten von Johannisbeeren anzupflanzen.

Unterschiede von Ribes rubrum und nigrum

Worin außer in der Farbe der Beeren unterscheiden sich die roten, schwarzen und weißen Sorten eigentlich noch voneinander? Die Schwarze Sorten (Ribes nigrum) können bereits am einjährigen Holz Beeren tragen. Diese sind allerdings stärker vereinzelt. Meist sind die Beeren der schwarzen Sorten dafür aber dicker.

Schwarze Sorten (Ribes nigrum)

Vertreter der Ribes nigrum sind etwa die Sorten ‘Bona‘ und ‘Neva‘, die sich durch ein besonderes Cassis-Aroma auszeichnen. Insgesamt haben diese dunklen Früchte einen sehr ausgeprägten Geschmack und einen relativ hohen Vitamin-C-Gehalt. Resistent gegen Blattkrankheit, Gallmilben, Mehltau und Rost sind etwa ‘Ometa‘ und ‘Titania‘. Letztere Sorte ist sogar selbstfruchtbar. Den meisten bekannten Sorten überlegen, was den Ertrag, das Aroma sowie die Fruchtgröße betrifft sind die auf schlanken Säulen wachsenden schwarzen Johannisbeeren.

Rote Träubles (Ribes rubrum)

ƒhnlich ist es auch bei den Roten Johannisbeeren, bei denen auch an den roten Säulen-Johannisbeeren sehr lange und viele Trauben reifen. Allerdings sind die roten Johannisbeeren (Ribes rubrum) immer selbstfruchtbar. Die langen Trauben der ‘Heinemanns Rote Spätlese’ sind Samenreich und säurebetont. Optimal für die Heckenerziehung eignen sich ‘Red Lake‘ und ‘Random‘. Als weniger anfällig gegenüber (Pilz)Krankheiten haben sich die Sorten namens ‘Rolan‘ und ‘Telake‘ erwiesen.

Weiße Johannisbeeren (Ribes rubrum)

Genau wie die roten bringen auch die weißen Sorten oftmals erst am zwei- bis dreijährigen Holz Früchte hervor. Im Jahresverlauf den Anfang bei der Ernte der Weißen Johannisbeer-Sorten (Ribes rubrum) machen Ende Juni beispielsweise ‘Zitavia‘ und ‘Werdavia‘. Zu den ertragreichen Sorten zählen unter anderem ‘Blanka‘, ‘Vit Jätte‘ und ‘Weiße Versailler‘. Weitere Sorten mit weißen Beeren sind ‘Champagner‘ und ‘White Pearl‘. Es gibt aber auch noch rosafarbene Johannisbeersorten wie zum Beispiel ‘Rosa Sport‘.

Eure Kommentare

Leider keine Kommentare.

Dein Kommentar

Hinweis: Die Redaktion behaelt es sich vor Kommentare, die der Werbung dienen, nicht freizuschalten oder die Werbung aus den Kommentaren zu entfernen.