
Bild: Christine Schonschek
Zu den verschiedenen Heizmethoden mit Hilfe von Geothermie gehört unter anderem die Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärmesonde. Das ganze Jahr hinweg herrschen im Erdreich relativ gleichbleibende Temperaturen. In einer Tiefe von etwa 10 Meter ist die Temperatur konstant bei ungefähr 10 Grad Celsius. Diese Erdwärme kann durch eine vertikale Erdsonde genutzt werden. Doch wie ist dies möglich?
Das frostsichere Arbeitsmittel, welches bei Erdwärmesonden genutzt wird, fließt durch zwei u-förmige Kunststoffrohre in einem senkrechten Bohrloch. Dabei wird dem Erdboden Wärme/Energie entzogen.
Eignung
Weil der Bohrlochdurchmesser nur ungefähr so groß ist wie eine CD wird nur eine sehr geringe Fläche benötigt. Aufgrund dieses besonders geringen Platzbedarfes ist die Erdwärmesonde vor allem in Baugebieten mit kleinen Grundstücken sowie auch bei einer dichten Bebauung gut geeignet.
Voraussetzung
Im Durchschnitt werden für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärmesonde zum Beheizen eines Einfamilienhauses allerdings bis zu 100 Meter tiefe Bohrungen benötigt. Die jeweilige Tiefe ist abhängig von der Wärmeleitfähigkeit des Bodens. Weil aufgrund des Grundwasserschutzes derart tiefe Bohrungen genehmigungspflichtig sind, können dadurch mitunter relativ hohe Kosten entstehen.
Ganzjährig nutzbar
Das praktische an der Erdwärmesonde ist, dass man mit ihr im Sommer das Haus auch recht effektiv passiv kühlen kann.

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