
Foto: Halina Zaremba / pixelio.de
Ran an die Samentütchen heißt es für alle, die im Herbst und Winter nussig-leckeren Feldsalat (Valerianella locusta) ernten wollen. Denn da Feldsalat oftmals im Supermarkt recht teuer ist, lohnt sich der Anbau im eigenen Garten. Außerdem kann man damit im Gemüsegarten, diejenigen Beete ausnutzen, die inzwischen schon abgeerntet sind. Geeignet sind zum Beispiel die Beete, auf denen im Sommer Blattsalate kultiviert wurden. Aber auch wer gar keinen Garten hat, kann Feldsalat genau wie Rauke im Balkonkasten züchten.
Genügsam
Diese genügsamen Salatsorte kann ohne viel Aufwand angebaut werden. Mit den Nährstoffen, welche von den Vorgängern hinterlassen wurden, kommt der Feldsalat auf “fetten” lehm- und kalkhaltige Böden aus. In sandige Böden sollte man vor der Aussaat etwas Komposterde einarbeiten. Damit die Samenkörnchen einen engen Kontakt mit dem Boden haben, drückt man nach dem Einfüllen des Saatguts die Rillen sanft mit dem Harkenrücken an. Besonders praktisch sind Saatbänder. Erntereif ist der Vogerlsalat nach rund zehn bis zwölf Wochen.
Gesund
Feldsalat gehört zur Familie der Baldriangewächse (Valerianacae) und sollte deshalb nicht in allzu großen Mengen verzehrt werden. Insgesamt zeichnet sich dieser Herbst- und Wintersalat aus durch einen hohen Vitamin C Gehalt. Er enthält aber auch Beta-Karotin, Vitamin B6 und Folsäure sowie Eisen und Kalium.
Vlies über das Beet
Damit der Boden eine gleichmäßige Feuchtigkeit behält, legt man nach der Aussaat ein Vlies über das Beet. Zusätzlich wird dadurch auch die Keimung gefördert und die vitaminreichen grünen Blätter sollten dann im November schnittreif sein. Trotzdem sollte man zu winterfesten Sorten greifen. Dazu zählen unter anderem ‘Favor’, ‘Fit’ und ‘Elan’.
Ein bisschen Farbe ins Spiel bringen
Mit den Blätter der Romanasorten ‚ ´Ovired ‚ ´ und ‚ ´Cosny ‚ ´ lässt sich der Rapunzelsalat aufpeppen. Diese sehen nämlich, wenn sie jung geerntet, werden aus wie rotblättriger Feldsalat.

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