Bild: Christine Schonschek
Auf einem extensiv begrünten Dach wachsen vor allem relativ Trockenheitsresistente Pflanzen wie etwa Sedum-Arten. Ganz andere Ansprüche an die Statik aber auch den Aufbau stellt eine intensive Dachbegrünung. Um auf Dachflächen dauerhaft Rasen, Stauden, Gehölze oder sogar Bäume zu kultivieren muss der Aufbau sowohl eine hohe Wasserspeicherung als auch eine entsprechende Dränage ermöglichen. Mitunter werden auch Gehwege, Terrassenflächen, Spielbereiche, Pavillons, Pergolen oder Teiche auf intensiven begrünten Dächern angelegt. So dass man manchmal gar nicht merkt, dass es sich bei einem Garten um eine Dachfläche handelt. Trotzdem oder gerade deswegen lohnt sich zumindest ein virtueller Blick unter die Grasnarbe.
Je nach Bepflanzung ist die Substratschicht zwischen 15 bis 100 Zentimeter dick. Darunter befinden sich große Wasserspeichermulden, in denen das Niederschlagswasser für die Dachpflanzen gespeichert wird. Überschüssiges Wasser wird normalerweise durch ein unterseitiges Kanalsystem zu den Dachabläufen abgeleitet. Damit der Dachgarten möglichst wenig gegossen bzw. bewässert werden muss, sollte allerdings möglichst viel Niederschlagswasser zurückgehalten werden können.
Manche intensiven Dachbegrünungs-Systeme ermöglichen sogar eine Ausbetonierung. Die als Unterbau dienen kann für Fahrbeläge beziehungsweise für die Fundamente von Gartenhäusern, Pavillons, Geländern, Spielgeräten oder anderen Bebauungen.

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