Foto: Christine Schonschek
Auch wenn die Tage langsam wieder kürzer werden, bedeutet das keineswegs das Ende der Gartensaison. Denn jetzt kann man sich wieder an den sich öffnenden Blüten der Spätsommer- und Herbststauden erfreuen. Damit diese weder vergreisen noch ihre Nachbarpflanzen überwuchern, müssen sie regelmäßig ausgegraben und geteilt werden. Der Herbst ist die ideale Jahreszeit für die arbeitsintensive Neu- und Umgestaltung von Staudenbeeten.
Denn wenn die Stauden allmählich in ihre Ruhephase gehen, dann können sie problemlos geteilt werden. Anschließend werden sie an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt. Und wenn man schon dabei ist kann man sich auch gleich noch einen netten Strauß für das Wohnzimmer abschneiden, um die Blütenpracht auch im Haus genießen zu können.
Robuste und unbedenkliche Sorten für den Familiengarten
Zu robusten Stauden sollten Familien mit kleineren Kindern greifen. Denn die Pflanzen sollen schließlich auch beim ausgelassenen Toben nicht zu sehr leiden. Wichtig ist im Familiengarten aber auch, dass nur unbedenklich Sorten hinein gepflanzt werden. Dazu gehören neben der hübsch blühenden Weigelie (Weigela) auch noch andere Blütensträucher wie die Felsenbirne (Amelanchier), Schmetterlingsstrauch (Buddleja) oder Sommerjasmin (Philadelphus).
Bunt rund ums Jahr
Wer möchte nicht, dass in den Rabatten und Beeten rund um das Jahr etwas Blühendes zu finden ist? Landschaftsgärtner achten auf diesen Anspruch. Und um eine möglichst hohe Artenvielfalt zu gewährleisten lassen sich exotischere Arten schön und sinnvoll durch heimische Wildstauden ergänzen – zur Freude von Schmetterlingen und Bienen. Denn ihnen wird dadurch über einen möglichst langen Zeitraum Nektar und Pollen angeboten.

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