Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Im Bereich der Beleuchtung wird schon seit Jahren sehr genau auf eine Reduzierung des Energieverbrauchs geachtet. Unterschätzt werden oftmals die Kosten für die Warmwasserbereitung. Darauf weißt die Initiative CO2-online hin. Im Schnitt wird allerding zur Trinkwassererwärumung rund zwölf Mal so viel Energie verbraucht wie für die Beleuchtung. Um Energie-Einsparpotenziale zu erzielen, ist es sinnvoll die laufenden Kosten für den Warmwasserverbrauch zu reduzieren.
Hilfreiche Unterstützung dabei möchte dem Konsument die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne Energiesparclub geben. Eine Auswertung der Heiz- und Wasserkosten können die Verbraucher mit dem Energiesparkonto auf www.energiesparclub.de durchführen. Darüber lassen sich auch die Auswirkungen der Einsparbemühungen überprüfen.
Der Energieverbrauch für wohlig warmes Dusch- und Badewasser ist oft höher als erforderlich. Durchschnittlich zahlt allein für die Trinkwassererwärmung jeder Haushalt jährlich zwischen 100 und 200 Euro. Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH, weist darauf hin, dass ohne Komfortverlust diese Kosten zu einem Viertel reduziert werden könnten.
Um einen geringeren Verbrauch von Warmwasser zu erzielen sollten Sparduschköpfe und Durchlaufbegrenzer im Badezimmer Einzug halten. Generell ist ein sparsamer Umgang mit Wasser zu empfehlen, das heißt beispielsweise Duschen statt Baden, Wasserhahn beim Händewaschen und Zähneputzen nicht laufen lassen und tropfende Hähne direkt reparieren. Bei Wäschewaschen und Geschirrspülen kann sich mitunter der Neukauf eines besonders energieeffizienten Gerätes bezahlt machen. Sparsame Haushaltsgeräte findet man etwa unter www.ecotopten.de oder www.ecochoice.de.
Für die Warmwasserbereitung reicht eine Wassertemperatur von maximal 60 Grad Celsius normalerweise aus. Als besonders energieeffiziente Methode der Warmwasserbereitung gelten Boiler und Durchlauferhitzer. Auch bei diesen Geräten sollte die Wassertemperatur 60 Grad nicht überschreiten. Wird ein neuer Durchlauferhitzer gebraucht, sollte man ein Modell mit elektronischer Regelung nehmen.
Noch umweltfreundlicher ist es mit Sonnenkraft Wasser zu beheizen. Um diese kostenlose und CO2-freie Energie nutzen zu können, benötigt man eine Solaranlage. Zusätzlich zur Warmwasserbereitung lässt sich die Sonnenwärme auch zur Unterstützung der Heizung sowie auch für Wasch- und Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss nutzen.
Um die Teilnahme am Energiesparen noch attraktiver zu machen, wird unter www.energiesparclub.de/wasser-sparen/index.html eines von 15 Paketen mit Wasserspar-Technik verlost.

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