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Sind zerbrochene Energiesparlampen gesundheitsgefärdend?

Foto: Viktor Mildenberger / pixelio.de

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Das Umweltbundesamt möchte die Frage beantworten helfen, ob zerbrochene Kompaktleuchtstofflampen die Gesundheit gefährden. Dort heißt es, dass gemäß der RoHS-Richtlinie, die in Deutschland ‚   über das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) umgesetzt ist, darf in der EG eine Kompaktleuchtstofflampe höchstens 5 Milligramm Quecksilber enthalten. In Kürze soll dieser Grenzwert sogar noch gesenkt werden. Teilweise enthalten hochwertigen Kompaktleuchtstofflampen sogar weniger als 1,5 Milligramm Quecksilber. Im Vergleich sind in Quecksilber-Fieberthermometern deutlich mehr nämlich rund 1’000 Milligramm enthalten. In moderneren Modellen werden ggf. auch Quecksilberlegierungen (Amalgam) verwendet.

Aufgrund der geringen Menge an Quecksilber sind nach Angaben des UBA keine Gesundheitsschäden zu erwarten, wenn eine Kompaktleuchtstofflampe in Innenräumen zu Bruch geht. Trotzdem kann es dort kurzfristig zu einer deutlichen Luftbelastung durch Quecksilber kommen. Um das zu Verhindern sollte man beim Auswechseln der Lampe besonders vorsichtig sein.

Geht trotzdem einmal eine Energiesparlampe zu Bruch, dann sollte man umsichtig vorgehen. Der Kontakt mit dem Quecksilber sollte so gering wie möglich gehalten werden. Weil das Metall bereits bei Raumtemperatur verdampft müssen, während der Reinigungs- und Aufräumarbeiten unbedingt die Fenster geöffnet werden! Direkt nach dem Zerbrechen sollten die anwesenden Personen die Fenster öffnen und evtl. Heizung oder Klimaanlage abschalten und dann den Raum für einige Minuten verlassen. Auf keinen Fall die Glasreste mit einem Staubsauger entfernen. Stattdessen sollte besser mit Hilfe von Karton oder steifem Papier die Bruchstücke zusammengekehrt werden. Dabei Einmalhandschuhe tragen! Sowohl die Bruchstücke als auch die verwendeten Reinigungsutensilien und die Einmalhandschuhe kommen dann in ein gut verschließbares Einmachglas oder ähnliches und müssen über den Sondermüll entsorgt werden.

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