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Jetzt im Herbst werden die Kartoffeln wieder aus der Erde gegraben. Damit sie sich die tollen Knollen lange lagern lassen müssen sie natürlich gut ausgereift sein. Werden die Früchte zu früh geerntet, dann können sie sich nicht lange gelagert werden. Wann eine Kartoffel reif ist, hängt neben den sortentypischen Reifezeiten auch noch entscheidend von verschiedenen Faktoren ab, wie der Witterung, dem Boden sowie der Nährstoffversorgung. Als Grundregel kann man sich merken: Reif sind Kartoffeln dann, wenn das Kraut abgestorben ist. Außerdem haben die reifen Früchte eine feste Schale und sie lösen sich leicht von den unterirdischen Stängeln ab.
Wenn das alles der Fall ist kann man sich daran machen um die Knollen mit geeignetem Gartengerät schonend auszugraben.
Damit das Gemüse wochen- oder gar monatelang frisch bleibt, benötigt man einen Lagerraum. Dieser sollte dunkel, kühl aber frostfrei und trocken sein. Als optimale Lagertemperatur eigenen sich Werte zwischen vier und sechs Grad Celsius. Bei niedrigeren Temperaturen wandelt sich nämlich die in den Knollen enthaltene Stärke in Zucker um. Die Folge ist dann, dass die Kartoffeln einen unangenehm süßlichen Geschmack bekommen. Liegen die Temperaturen über acht Grad dann beginnen die Knollen zu keimen. Größere Mengen gibt man auf Lattenroste. In der Kartoffelkiste können sie durchaus auch bis zu einer Höhe von etwa 40 Zentimeter aufgeschüttet werden. Werden allerdings zu große Mengen übereinander gelagert, kann es zur Entstehung von Druckstellen und dadurch zum vorzeitigen Verderb kommen.
Als die eigentlichen Lagerkartoffeln gelten die mittelfrühen Sorten, wie etwa ‘Nicola’ und ‘Linda’. Sehr gute Lagereigenschaften haben die mittelspäten bis späten Sorten zum Beispiel ‘Aula’ und ‚ ‘Donella’.






Wirklich sehr schöner Artikel und super geschrieben :-)! Eventuell könnte man noch ein Video hinzufügen? Hätte dieses parat, wirklich kinderleicht zu verstehen
http://www.youtube.com/watch?v=VKiXUmnkbFE
Lieben Gruß :-)
Geschrieben von Helferlein | 28. September 2011, 18:38