Wenn der Kamin nicht richtig zieht
(Bild: Schonschek) Wenn es jetzt draußen so richtig kalt wird, dann freut man sich über eine gemütliche warme Stube. Ein wärmendes Kaminfeuer stellt für viele Menschen pure Entspannung dar. Allerdings nur dann, wenn sie nicht andauernd mit dem Kaminbesteck im Holz herumstochern müssen, sondern sich bequem zurücklehnen und den lodernden Flammen zusehen können. Aber was macht man, wenn der Kamin nicht richtig zieht?
Zuerst sollte man natürlich prüfen, ob die Abzugsklappe auch offen ist. Manchmal kommt es auch vor das der Schornstein mit Geäst oder einem Vogelnest verstopft ist, das dann natürlich entfernt werden muss. Eine Alternative zum klassischen offenen Kamin sind Feuerstellen, die keinen Schornstein benötigen. Diese so genannten Bio-, Gel- oder Ethanolkamine brauchen keinen Schornstein, verursachen keinen Ruß und machen keinen Dreck. Je nach Modell dient als Brennmateial Bioalkohol oder auch Brenngel ähnlich wie beim Fondue oder heißen Stein. Von der Optik her können sich “Dekokamine” mit dem klassischen Kamin messen, nur die Flammenfarbe ist etwas anders und die knisternde Akustik fehlt. Diese Variante ist auch höchst mobil und daher umzugsfreundlich. Mit so einem Bio- oder Gelkamin lässt sich auch ein bereits bestehender Kamin nachrüsten, der eventuell aufgrund von Baumängeln einfach nicht richtig ziehen will oder wenn man auf das bequemere Feuervergnügen umsteigen will.