Frühjahrsputz für das eigene Schwimmbad

Schonschek(Bild: Schonschek) Das Wetter ist derzeit wirklich traumhaft, bei den Tagestemperaturen von mancherorts fast bis zu 30 Grad kommt man schon langsam ins Schwitzen und denkt an eine Abkühlung im Gartenpool. Wer im eigenen Garten ein Schwimmbad hat, der wird sich langsam – falls nicht schon erledigt – an den Frühjahrsputz des eigenen Pools machen.

Um das eigene Freibad nach der Winterpause wieder schwimmtauglich zu machen benötigt man unterschiedliche Reinigungs- und Pflegemittel. Insbesondere Verschmutzungen durch Kalk, Rost aber organische Ablagerungen wie Algen müssen vor der ersten Benutzung der kommenden Freibadsaison entfernt werden. Aber auch wenn das Schwimmbecken mit dem kühlen Nass befüllt wird, ist die richtige Wasserpflege wichtig. Dafür sollte regelmäßig der ph-Wert analysiert und wenn nötig korrigiert werden. Um nach dem Frühjahrsputz die Algenbekämpfung möglichst zu reduzieren ist es sinnvoll sich Gedanken zur Algenprophylaxe zu machen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Reinigung und Filtern fürs Schwimmbad. Übliche Mittel zur Wasserpflege sind Chlor oder Aktivsauerstoff. Wer die Zeit der aktiven Nutzung des eigenen Gartenpools erhöhen möchte, der kann sich auch ein Dach über den Pool bauen lassen.

Wer noch keinen eigenen Pool im Garten hat aber auf den angenehmen Sport nicht verzichten möchte, sollte das zehn-Punkte-Programm des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e.V. (BSW) beachten. Darin wird für die Planung eines privaten Schwimmbades den Poolbesitzern in spe die Beachtung folgender Punkte ans Herz gelegt:

Wie bei jeder Investition sollte ganz am Anfang das Budget festgelegt werden. Da der Bau eines eigenen Pools Fachkenntnisse voraussetzt, sollte man einen Fachbetrieb für den Bau beauftragen. Da die Sonne die preiswerteste Energiequelle ist sollte sichergestellt sein, dass der gewünschte Standort nicht an einem reinen Schattenplatz ist. Auch die Aufstellung oder der Bau direkt unter Bäumen ist zu vermeiden, denn dort würde zuviel Laub oder Nadeln in den Pool gelangen. Ein Standort mit direktem Windzug ist ebenfalls ungünstig, denn dort würde das Wasser zu schnell abkühlen. Wichtig ist auch eine optimale Wasseraufbereitung einzuplanen. Um der Abkühlung über Nacht entgegenzuwirken, sollte an einer Abdeckung nicht gespart werden. Auch Treppen und Leitern sollten sinnvoll geplant werden. Bei der Festlegung der Beckengröße ist zu beachten, dass ab bestimmten Ausmaßen eine Genehmigung erforderlich ist.

Um sich ein paar Anregungen zu holen kann auf den Seiten des BSW die Bilderbroschüre “Ausgezeichnete Schwimmbäder” gegen eine Schutzgebühr in der Höhe von 10 EUR bestellt werden. Und wer es ein wenig mediterran mag, der kann sich noch ein paar, am besten winterharte, Palmen in den Garten stellen oder pflanzen.

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