Grabbepflanzung: Schmuck und Symbolik

CMA(Foto: CMA) Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis der November beginnt. In diesen Herbstmonat fallen die Feste Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag und Volkstrauertag. Deshalb schmücken viele Menschen die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen besonders schön. Durch die Grabbepflanzung bringen die Nachfahren ihre Verbundenheit mit den Verstorbenen zum Ausdruck. Die Pflanzen dienen der Zierde und sprechen mit ihrer Symbolik eine eigene Sprache.

Die Königin der Blumen, die Rose symbolisiert auch auf den Gräbern Liebe und Wertschätzung. Während rote Rosen Liebe und Leidenschaft betonen, stehen weise Rosen für die Reinheit der Liebe und die Lilie steht für Reinheit und Unschuld. Eine geknickte Blume ist ein Zeichen für die Vergänglichkeit. Auf Gräbern finden sich auch oft christliche Symbole. So wurde beispielsweise die Wildrose mit ihren fünf Blütenblättern mit den fünf Wundmalen Christi und ihre Dornen mit der Dornenkrone Christi gleichgesetzt. Aber auch die Farben Weiß, Rot und Grün einer abwechselnden Bepflanzung aus Fetthenne, weißblättrigen Pflanzen, Alpenveilchen, Edelweiß und immergrünen Pflanzen wie Buchsbaum oder Efeu stehen als Symbole für Reinheit, Unschuld, Liebe, das Blut Christi und Ewiges Leben. Kreisförmige Bepflanzungen lassen sich gleichsetzen mit der Unendlichkeit in der Hand Gottes. Bei der Auswahl der Pflanzen kann man aber auch die Lieblingspflanzen oder -blumen des/der Verstorbenen wählen zum Ausdruck einer tiefen Verbundenheit, die über den Tod hinaus geht.

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