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Kaminholz für kuschelige Wohlfühlatmosphäre

pixelio.de(Bilder: pixelio.de) Jetzt da die Tage kürzer werden und es draußen ungemütlich kalt geworden ist, freuen sich viele auf gemütliche Kaminabende am prasselnden Feuer. Damit die wohlige Wärme so richtig in Gang kommt ist neben dem passenden Ofen auch das richtige Brennholz wichtig.

pixelio.deEin offener Kamin sieht zwar sehr schön aus, bringt aber leider nicht so viel Wärme. Anders sind hingegen Heizkamine und Kachelöfen, die sich gut als Ergänzung zur Heizungsanlage eignen. Vor allem die Strahlungswärme, die von einem Kaminofen ausgeht wird als sehr angenehm empfunden. Als Brennstoff sollte nur unbehandeltes Holz verwendet werden. Verarbeitete Holzprodukte wie etwa Spanplatten, Sperrholzreste oder lackiertes Holz sowie auch andere schnell brennbare Materialien, wie zum Beispiel Papier oder Pappe haben im Holzofen nicht zu suchen. Zum Anzünden sollte man dünn aufgespaltete Scheite, am besten aus Nadelholz oder so genannte Öko-Kaminanzünder, das sind meist mit Wachs getränkte Holzwollewürfel, verwenden. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Struktur weisen die verschiedenen Holzarten unterschiedliche Brenneigenschaften auf. Um den Holzofen schnell anzuheizen sind Nadelhölzer ideal. Allerdings eignen sich diese wegen ihres hohen Harz- und Fettgehaltes weniger für offene Kamine. Denn die Harze und Fette führen zu einer höheren Funkenbildung. Ein gleichmäßiges und ruhiges Flammenbild erzeugen Laubhölzer. Eines der beliebtesten Kaminhölzer ist Buchenholz. Da es nur einen sehr geringen Funkenflug aufweist ist es bestens für offene Kamine geeignet. Wem ein leises Knistern wichtig ist, entscheidet sich wohl für Birkenholz, das sich auch gut zum Anzünden eignet. Egal ob es der Holzofen in der Küche oder der Kachelofen im Wohnzimmer ist, oftmals sind diese Exemplare ohne Sichtfenster ausgestattet. Da zählt dann in erster Linie nicht das Flammenbild, sondern eine lang anhaltende Wärmeabgabe, so wie es Beispielsweise mit Eichenholz möglich ist. Wichtig ist auch dass nur trockenes Holz verfeuert wird. Je nach Holzart sollten die frisch geschlagenen und in ofengerechte Stücke gespaltenen Holzscheite bis zu zwei Jahren an einem trockenen und gut belüfteten Ort gelagert werden. Mit einem Holzfeuchtemesser kann man prüfen, ob die Restfeuchte unter 20 Prozent ist. Ohne Holzfeuchtemesser erkennt man trockenes Brennholz daran, dass sich die Rinde leicht abschälen lässt und dass das Kernholz eine gleichmäßige Färbung aufweist.

Eure Kommentare

5 Kommentare zu “Kaminholz für kuschelige Wohlfühlatmosphäre”

  1. Am besten erkennt man trockenes Brennholz am Klang, wenn man die Sturnflächen voreinander schlägt. Das muss hölzern klingen. Oder lassen Sie einen scheit auf Betonboden fallen: Der muss springen..

    grüße Usch

    Geschrieben von Brennholz | 2. September 2009, 15:43
  2. Ich habe hier schon sehr hilfreiche Tipps bekommen. Ich schaue öfter mal hier rein.

    MFG
    Birte

    Geschrieben von Birte | 3. September 2009, 16:04
  3. Es gibt aber doch für 5 Euro diese Restfeuchtemesser, oder?

    Geschrieben von Tischfeuer | 29. Oktober 2009, 20:57
  4. Hi,

    ich war auf der Interforst 2010 und dort war ein sehr interessanter Stand. Dort wurde ein Test von verschiedenen Restfeuchtemessern durchgeführt. Diese Geräte unterscheiden sich nicht selten vom Wahrheitsgehalt der Messung. Also man kann hierbei nicht „pfel mit Birnen vergleichen. Genau hinschauen lohnt sich. VOn 5 €Geräten halte ich nicht viel, da diese sehr ungenau sind. Ab 30 € kann man jedoch sehr zuverlässige Geräte kaufen. Schaut doch einfach mal im Netz nach.

    Geschrieben von Brennholz -Atze | 30. November 2010, 13:51
  5. Hi, ich war auch auf der letzten Interforst und habe auch diesen Stand gesehen und mich mit dem dortigen Herrn unterhalten. Die Unterschiede der Geräte sind extrem. Hat jemand einen Internetlink des Tests?

    Ansonsten gibt es noch den “trick” dass man etwas Seifenwasser an das ende eines Scheites gibt und versucht durch das andere Ende durch zu blasen. Wenn sich Blasen am anderen Seifenende bilden. Ist es bereit zum verheizen.

    Jedoch finde ich die Feuchtemessgeräte noch am besten. Unter 25 % Feuchte gehört nichts im Ofen verbrannt.

    Anmerkung der Redaktion: vielen Dank für den Kommentar! Wir mussten den Werbelink leider entfernen, Herr Brennholz ;-)

    Geschrieben von Brennholz -Atze | 5. Februar 2011, 10:34

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